“The Voice of Germany”-Coach Sido war von der Performance seines Schützlings alle andere als begeistert und schmiss Bastian Springer aus seinem Team, nachdem er scheinbar zu viel gefeiert hatte ...

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Credit: Ivan Filatov

Sido als Coach
Singer-Songwriter Mark Forster, Nico Santos und Rea Garvey sowie Popmusikerin Alice Merton und Rapper Sido befinden sich zum aktuellen Zeitpunkt in der Jury der neunten Staffel von “The Voice of Germany”, welche am 12. September 2019 erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt worden war. Nach den kompletten Blind Auditions konnte jeder Coach sein Team besetzen und wird bis zum 10. November 2019 versuchen, mit seinem Kandidaten ins Finale einzuziehen und die Gesangs-Castingshow für sich zu entscheiden. Sollten manche Teilnehmer die Chancen nicht ergreifen wollen oder diese Möglichkeit nicht ernst nehmen, ziehen einige der Jury-Mitglieder ihrer Konsequenzen und machen ihren Talenten eine Ansage. Vorne mit dabei ist natürlich Deutsch-Rapper Sido, welcher schon häufiger einige Sprüche losgelassen oder die Gesangskünste der Kandidaten infrage gestellt hatte.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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In der zweiten Phase - der “Battle Round” - traten seine Jungs Denis Henning und Bastian Springer zum Beispiel mit dem Song “Too Good at Goodbyes” von Sam Smith gegeneinander an und konnten Sido alles andere als begeistern. Vor allem von der Performance seines 21 Jahre alten Schützlings war er enttäuscht, welcher mit einer angeschlagenen Stimme auf der Bühne stand. “Ich glaube, er war saufen”, sagte der Rapper über Bastian Springer, obwohl er “von Anfang an ein großer Fan von [ihm] gewesen” war. Der Newcomer erwiderte daraufhin, dass er “nur Tee und Honig” getrunken habe und angeschlagen sei, weil er “mit den anderen Kandidaten gejammt habe”. Sido hingegen wollte nichts mehr hören, hatte somit eine Bestätigung seines Verdachts und fügte hinzu:”Ich habe nur vermutet, dass du feiern warst, aber jetzt hast du dich verraten.”

Coach und Kollegin Alice Merton mischte sich ebenfalls in das Gespräch mit ein und erklärte: "Das hier ist 'The Voice of Germany', das muss man ernst nehmen”, bevor sich Rea Garvey schützend hinter den jungen Make-up-Artisten stellte: “Hier sind so viele Musiker, da kannst du nicht sagen: Ich feiere nicht. Also bitte: Ich feiere jeden Abend!”

Sido zog am Ende seine Schlüsse und wurde zum wohl fiesesten “The Voice of Germany”-Coach gekürt. Statt seinem Kandidaten, dessen Stimme er normalerweise feiert, noch eine weitere Chance zu geben, entschied sich der Rapper für Bastians Kontrahenten und erklärte: “[Wenn man trinken kann], muss man auch funktionieren. Basti, ich glaube, du hast es dir heute verkackt mit dem Feiern. Das waren nicht 100 Prozent. Der Bessere heute und darum lasse ich ihn in meinem Team, war Denis.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Traurig sein müssen Fans des 21-Jährigen dennoch nicht: Alice Merton drückte beim “Steal Deal” auf den Buzzer und tauschte den Musiker mit ihrer Kandidatin Chiara aus. "Das merkt man sich und beim nächsten Mal entscheidet man sich dann dagegen”, sagte die “No Roots”-Sängerin zu ihrem neuen Schützling und hofft, dass sich Springer in Zukunft mehr auf seine Karriere und weniger auf Trinkspiele konzentrieren wird.