Bevor Trettmann in einigen Wochen seine zweite LP auf den Markt bringen wird, veröffentlichte er seine dritte Singleauskopplung “Stolpersteine” und das dazu passende Musikvideo, in welchem er den Opfern der NZ-Zeit gedenkt.

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Am 13. September ist es so weit
Beim diesjährigen Taubertal-Festival konnte Deutsch-Rapper Trettmann nicht nur seine Fans vom Hocker hauen, sondern lud uns ebenfalls in seinen Nightliner ein und beantwortete bigFM-Marlen einige coole Fragen. Seine Sneaker würde der Künstler schließlich immer mit Feuchttüchern aus dem Drogeriemarkt putzen und verbringt einige freie Stunden liebend gern am See.

Doch wie schaut’s mit der Fertigstellung seines sehnlichst erwartenden zweiten Studioalbums aus? Auch darauf hatte Trettmann eine Antwort am Start and erklärte lachend: “Ja, ist alles fertig - schon lange. Also sagen wir mal: Mein Job ist getan. Das heißt, dass alle Vocals eingesungen und noch einmal korrigiert worden sind. Inzwischen ist auch schon das Master abgegeben worden. Es ist ja produziert von KitschKrieg und die müssen das ausproduzieren und legen da Hand an und deswegen ist das so ein Prozess, das dauert halt eine Weile. […] Die ersten Songs waren quasi schon zu [Zeiten meines letzten Studioalbums] ’#DIY’ fertig […] und man hat es später noch einmal überarbeitet. Also im Endeffekt ist es schon ein Prozess von zwei Jahren, aber natürlich mit Pausen. Es war jetzt nicht so, als hätten wir zwei Jahre durchgearbeitet. Der eine Song ist halt aus dem November 2017 der andere kam im Januar 2018 dazu - dann puzzelt man das zusammen.”

Gedenkt Opfern der NS-Zeit
Seine Fans möchte Tretti dennoch nicht bis zum Release warten lassen, sondern machte ihnen allen eine Freude und droppte bereits die dritte Singleauskopplung “Stolpersteine”. Das Werk an sich wurde nach dem gleichnamigen Projekt von Gunter Demnig benannt, welcher Opfern des Nationalsozialismus in ganz Europa gedenkt und ganz normale Pflastersteine in hochpolierte Messing-Platten mit Eckdaten der jeweiligen Ermordeten austauscht.

Passend dazu rappte Trettmann unter anderem die Zeilen: "In meiner Straße Stolpersteine / Vögel singen und ich weine / Hier könnt’ jeder Name stehen / Irgendeiner, irgendeiner / Doch hier steht deiner”

Hier geht’s zur bewegenden Visualisierung von “Stolpersteine”: