Obwohl Taylor daran glaubt, dass man jedem vergeben könnte, tut sie es nicht und steht hinter ihrer Aussage, dass nicht jeder eine zweite Chance verdient hätte.

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So geht sie mit Negativität um
Taylor Swift ist eine Musikerin, welche ihre Gefühle, Gedanken und Erfahrungen gerne in Form von Texten niederschreibt und in musikalische Werke umwandelt. Nicht umsonst ist sie berüchtigt dafür, Nummer-eins-Singles über ihre Ex-Freunde zu texten, welche mit jenen noch einmal eins ausgewischt bekommen. Doch die 29-Jährige hat auch gelernt, wie sie selbst mit Negativität und Hatern umzugehen hat und gestand im Interview mit den “CBS Sunday Morning”, dass sie kein Problem damit haben würde, sich selbst zu entschuldigen - sollte sie einmal einen Fehler gemacht haben. Auch hat TS keine Angst davor, für sich selbst einzustehen, sollte sie ausgenutzt werden.

“Ich bin die Erste die sich entschuldigt, wenn ich merke, dass ich im Unrecht bin”, sagte die Musikerin und fügte hinzu: “Aber ich denke, ich bin besser darin, für mich selbst einzustehen, wenn man mir Unrecht getan hat. Das ist etwas, von dem ich denke, dass es mit dem Erwachsenwerden einhergeht.”

In einem dazu passenden Beispiel plauderte Taylor über die neuesten Ereignisse und sprach über den Verkauf ihres musikalischen Katalogs von “Big Machine Records”, welcher nach einem 300-Millionen-Dollar-Deal an Scooter Braun verscherbelt worden war. “Niemand wusste davon”, antwortete Swift, nachdem sie gefragt worden war, ob jemand aus ihren Kreisen vorher informiert worden war. “Ich wusste, dass Scott Borchetta, Mitinhaber von Big Machine, meine Musik verkaufen würde. Ja, ich wusste, dass er es tun würde. Ich konnte dennoch nicht glauben, an wen er [meine Lieder und Alben] verkauft hat. Weil wir endlose Gespräche über Scooter Braun geführt haben. Und er hat 300 Millionen Gründe, diese Gespräche zu vergessen.”

Man muss niemandem vergeben
Dass sie von ihrem langjährigen Plattenboss hintergangenen worden war, wird Taylor in ihrem Leben nicht mehr vergessen und Borchetta ebenfalls nicht vergeben wollen. Das zumindest fügte sie im Interview mit “CBS Sunday Morning” hinzu und sagte: “Die Leute denken immer wieder darüber nach, wie man jemandem vergeben kann und das Erlebte vergessen muss, um es verarbeiten zu können. Nein, das musst du nicht. Du musst nicht vergeben und du musst nicht vergessen, um weitermachen zu können. Das kannst du auch, ohne dass eines dieser Dinge passiert. Die Sachen werden nur gleichgültig und dann machst du weiter.”

Lediglich den Personen, welche “dein Leben bereichern und es heller erscheinen lassen”, kann Taylor vergeben.