Anstatt ihren Fans auf Twitter, Instagram und Co. von ihrem Tag zu berichten und Fotos zu teilen, schlug Camila einen anderen Ton an und möchte ihre Supporter vor jenen Apps warnen.

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Credit: Richard Bord / GettyImages

Body-Shaming im Netz
Anfang August 2019 meldete sich Camila Cabello bei ihren Followern auf Instagram zu Wort und teilte ein Bild von sich, welches von einem Paparazzo am Strand aufgenommen worden war. Dazu schrieb sie die Zeilen: “Meine Cellulite! Oh nein! Ich habe meinen Bauch nicht eingezogen. […] Wir haben eine völlig unrealistische Sicht auf den Körper einer Frau. Mädels - Cellulite ist normal. Fett ist normal. Es ist wunderschön und natürlich.”

Statt sich demnach für jenen Schnappschuss zu genieren, habe Cabello anders darüber nachgedacht: "Natürlich gibt es schlechte Bilder, natürlich gibt es schlechte Winkel, mein Körper besteht nicht aus Stein oder nur aus Muskeln. Ich schreibe das für Mädchen wie meine kleine Schwester, die mit sozialen Medien aufwachsen. Sie sehen ständig bearbeitete Bilder und denken, dass das die Realität ist, und alle Augen gewöhnen sich daran, künstlich verschönerte Körper und Haut zu sehen, und plötzlich denken sie, dass das die Norm ist. Ist es nicht. Es ist eine Fälschung. Und Fake wird die neue Realität.”

Warnt vor den sozialen Medien
Mittlerweile ging Camila noch einen Schritt weiter und sprach nicht nur in ihrer Instagram-Story über solche Themen, sondern teilte auch einen anderen Post und erklärte in diesem, dass die tägliche Nutzung schlecht für ihre mentale Gesundheit sei. Im Groben und Ganzen schrieb die US-Musikerin mit Wurzeln auf Kuba: “Ich möchte jedem hier ein wenig Liebe schenken - Ich selber gehe nicht so oft online, weil es mir nicht guttut. Und ich weiß nicht, wie ich die Kommentare nicht an mich heranlassen kann. Also lese ich sie gar nicht erst. Dennoch weiß ich, dass ich diese Plattform hier nutzen kann, um einigen Menschen helfen zu können. Also an alle, die manchmal Schwierigkeiten haben - das ist menschlich”, so Cabello, welche im Anschluss über ihre eigene Art der Meditation sprach und eine Atemtechnik vorschlug, die sie seit einer Weile anwendet und bereits kleine Erfolge verzeichnen könnte.

“Ich habe sonst immer so häufig über Dinge nachgedacht, welche in meinem Kopf gefangen waren - ich habe eher über etwas nachgedacht, als im Hier und Jetzt zu sein. Doch in letzter Zeit habe ich mich auf meine Atmung und die Gegenwart konzentriert und es hat mir einfach so viel geholfen.”