Kurz nach dem Drop seines Debütalbums, musste sich Chance the Rapper mit Hatern auseinandersetzen, welche ihm den Tod an den Hals wünschten.

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Credit: Timothy Hiatt / GettyImages

Debütalbum wurde releast
Chance the Rapper ist der einzige Sprechgesangskünstler der Welt, welcher es mit einem Mixtape bis zu den Grammy Awards geschafft und dank seiner Zusammenstellung vom “Coloring Book" sogar den Preis in der Kategorie “Best Rap Album” mit nach Hause nehmen konnte. Größen wie De La Soul, DJ Khaled, Drake, ScHoolboy Q und Kanye West mussten dank ihm den Kürzeren ziehen und gingen bei der Verleihung im Jahr 2017 leer aus. Seither waren alle Augen auf Chancelor Jonathan Bennett, so sein bürgerlicher Name, gerichtet, welcher ununterbrochen an seinem Debütalbum arbeitet. Und siehe da? Am 26. Juli 2019 war der große Tage endlich gekommen, Chance the Rapper releaste “The Big Day”.

“Ich schreibe viele traurige Lieder”
Dass der aus Chicago stammende Künstler nicht nur positive Tage hat, erklärte er anschließend in der Beats 1-Show mit Zane Lowe und sagte aus, dass er nicht nur “glückliche Lieder und Songs für Babys und so ein Zeug” kreieren würde, sondern auch anders kann. “Ehrlich gesagt schreibe ich viele traurige Stücke. Sehr viele traurige Lieder. [Es gibt] eine große Anzahl von melancholischen Tracks auf den meisten meiner Projekte. Ich glaube, dass ich schon immer Musik gemacht habe, welche vom Tod beeinflusst worden ist”, sagte der 26-Jährige und fügte hinzu, dass seine Mixtapes “10 Day” (2012) und “Coloring Book” (2016) von seinen Freunden inspiriert worden waren, welche während seiner Jugend verstorben seien. “Ich hatte schon immer eine komische Verbindung zum Thema Tod.”

Ist er suizidgefährdet?
Gut eine Woche nach dem Drop des Interviews und der LP schaffte es der 26-Jährige mit “The Big Day” auf Platz zwei der US-Charts und sicherte sich mit Kooperationen von unter anderem Nicki Minaj, John Legend, Shawn Mendes und Gucci Mane ebenfalls Rang drei in Kanada, sieben in Australien und zehn in Neuseeland. Doch irgendwie scheint Chance die aktuelle Aufmerksamkeit nicht sonderlich zu liegen, welcher sich mit Botschaften via Twitter an all seine Follower richtete und das Interview mit Zane Lowe noch einmal aufrollen wollte.

“Ich habe dieses verrückte Gefühl, dass Leute von mir fordern, dass ich mich selbst umbringe”, erklärte er in einem Tweet und fügte hinzu: “Das ist auf keinen Fall mein Vibe, jedoch kann ich den Druck spüren. […] Und ich fühle noch mehr als das: Manche Leute wollen, dass ich mich schäme.”

Nachdem Chance unglaublich viele Antworten auf jene Veröffentlichungen bekommen hatte, versicherte er seinen Fans, dass er nicht suizidgefährdet sei und sich niemals das Leben nehmen würde. “Ich möchte wiederholen, dass ich keinen Selbstmord begehen werde, noch werde ich mich dafür schämen, dass ich meine Frau liebe. Ich glaube, dass ich euch einfach nur mitteilen wollte, dass ich diese Vibes mitbekomme.”

Abschließend gestand der US-Rapper, dass er pure “Freude” bereits erlebt habe und teilte ein Video seiner Hochzeit mit Kristen Corley:

 Hinweis der Redaktion
Solltest Du selbst das Gefühl haben, dass Du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst Du Hilfe von Beratern, die Dir Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.