Obwohl Camila nie wirklich im Rampenlicht stehen wollte und sich vor dem Kennenlernen anderer Personen gefürchtet hatte, blickt sie ihren Ängsten ins Gesicht und kämpft für ihre Träume.

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“Ich bin kein guter Promi”
Obwohl Camila Cabello mit ihrem selbsternannten Debütalbum im August 2017 in 81 iTunes-Charts an der Spitze landen konnte, hat sie US-Musikerin mit Wurzeln auf Kuba schon mehrfach gestanden, dass ihr ein Leben im Rampenlicht einfach nicht liegen würde. “Das ist kein 9-to-5-Job. Wir gehen nicht zur Arbeit und stempeln uns wieder raus. Wir wohnen zusammen. […] Ich habe kein normales Sozialleben, gehe nicht mehr zur Schule, danach auf Partys und treffe Leute. Dennoch möchte ich mein Leben genießen. Ich bin auch nur ein Mensch und möchte Leute umarmen, mit ihnen Lachen und Weinen”, erklärte sie unter anderem in einer kleinen Mini-Dokumentation auf YouTube und sagte gegenüber “Billboard” bei den MTV Europe Music Awards aus, dass sie “einfach kein guter Promi” sein würde.

“Ich weiß, dass es für die Leute interessanter wäre, wenn ich mehr über mein Privatleben posten oder mich an Gerüchten beteiligen würde. Ich hingegen kann mich damit nicht abfinden, ich will einfach nur eine gute Künstlerin sein. Ich will kein guter Promi sein - das bin ich nicht! […] Ich kann ebenfalls keine Stunde am Tag in der Maske verbringen und meine Haare stylen lassen. Manche Leute machen das, weil sie wissen, dass auf den Straßen Paparazzi lauern. Ich kann das einfach nicht, verstehst du? Ich weiß, ich muss in mein Styling mehr Zeit investieren. Manchmal laufe ich herum und sehe aus wie Müll.”

Und schämen tut sich Camila für diesen Look nicht, sondern präsentiert sich auch via Instagram immer mal wieder ungeschminkt und von ihrer privaten Seite:

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

The heart of life is good

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Leidet unter Sozialphobie
Dass Cabello selbst Muffensausen hat, sollte sie auf einer Bühne stehen, gab sie in einem aktuellen Post zu und sagte aus, dass sie selbst unter einer Sozialphobie leiden würde und kein Kind gewesen sei, welches gerne im Mittelpunkt stand.

“Ich sang nie vor meinen Eltern oder Freunden und wurde nervös, nachdem mich jemand dazu aufgefordert hatte. Ich sang in meinem Zimmer, wenn meine Eltern einkaufen waren. Als ich klein war, war ich unglaublich nervös und litt an einer sozialen Phobie. Die Leute reagieren stets mit Ungläubigkeit, wenn ich es ihnen erzähle”, sagte die Chartstürmerin und fügte hinzu, dass sie zwei Persönlichkeiten haben würde. “Da ist die kleine Camila, die Angst hat vor dem Unbekannten, der immer klar ist, was alles schieflaufen kann und die sich denkt, dass es sicherer ist, zu Hause zu bleiben und mit dem Ball zu spielen. Und dann gibt es die andere Camila. Und die weiß, was sie vom Leben will, wie wenig Zeit sie dafür hat und sie nimmt die junge Camila an der Hand, zwingt sie dazu, das Haus zu verlassen und sagt ihr: 'Los geht's. Du wirst das überleben und ich werde das nicht verpassen. Auf!’”

Cabello erklärte ihren Fans ebenfalls, dass sie manchmal über ihren Schatten springen müssen und gab folgende Ratschläge: “Früher wollte ich nicht einmal vor meiner Familie singen und mittlerweile bin ich fast schon süchtig danach, ich hatte früher unglaublich Angst, mich mit neuen Personen zu umgeben und mittlerweile habe ich noch immer Bammel davor … jedoch mache ich das Beste daraus und kreiere unglaubliche Erinnerungen. […] Zwinge dich dazu, das zu tun, wovor du dich fürchtest – und verfolge, was du willst und wer du sein willst, weil du es wert bist. Du bist den Kampf wert. Ich liebe euch.”