Während Jared Leto nicht nur mit seinem Bruder Shannon die Welt umrundet und mit der Band Thirty Seconds to Mars Hits schreiben kann, lässt er auch sein Vermögen für sich arbeiten und investierte in Start-ups.

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Credit: Stefania D'Alessandro / GettyImages

Musik ist wichtiger als ein Film
Jared Leto wird seines Zeichens von Millionen von Menschen weltweit gefeiert, kann als Frontmann von Thirty Seconds to Mars um den Globus jetten und bei Konzerten an den paradiesischsten Orten des Planeten alle vom Hocker hauen. Rund 36 Millionen Euro soll er in seinem Leben eingenommen haben, hat ebenfalls als Schauspieler schon alle überzeugen können und in 2012 sogar einen Oscar für seine Nebenrolle in “Dallas Buyers Club” bekommen. Auf die Frage des Schweizer “Tagesanzeigers”, ob sich seine Filme oder seine Musik länger halten werden, antwortete Leto: “Ich denke, dass ich mit der Musik mehr Menschen berühre als mit den Filmen. Als Schauspieler dreht man zehn Filme und erst der elfte ist großartig. Man hat es nicht immer in der Hand. Aber als Songwriter ist man Regisseur, Kameramann, Schauspieler in einem. Ich mag diese Verantwortung. […] Man kann mit kreativem Denken logische Probleme lösen und man kann Logik benutzen, um einen Song fertigzustellen. In der Musik gibt es keine richtigen Lösungen, aber es gibt immer eine, die sich richtig anfühlt.”

In Hollywood würde Jared dennoch nicht häufig vor die Tür gehen und bei jeder Feier auf der Tanzfläche zu sehen sein. “Einmal im Jahr gehe ich auf eine Party, bei den Oscars. Da sehe ich alle auf einmal, und den Rest des Jahres muss ich nicht mehr ausgehen. Das mag Sie überraschen, aber wenn ich daheim in Los Angeles bin, verlasse ich nur selten das Haus und esse fünf Abende die Woche Müsli”, erklärte der Thirty Seconds to Mars-Frontmann.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Investiert in Start-ups
Dass der aktuell 47 Jahre alte Single lieber arbeitet, als selbst eine Familie zu gründen, stößt ihm mittlerweile dennoch auf. Jared hingegen war “immer kreativ, aber auch geschäftstüchtig und ehrgeizig”, wie er gegenüber dem Tagesanzeiger abschließend gestand und weniger fokussiert auf ein Leben mit Frau und Kind.

Und sein ehrgeizig zahlt sich aus: Leto hat schon damals in Tech-Firmen wie Spotify, Uber und Snapchat investiert, sich weitere Prozente in Start-ups wie Nest, Airbnb, Stripe, Slack und Zenefits erkauft und kann nun zuschauen, wie sich sein Geld quasi über Nacht vermehrt. “Manchmal bringt mich Angst auf den Berg, aber auch wieder hinunter. Angst kann beschleunigen oder bremsen. Sie lehrt uns, hilft uns, uns selbst besser kennenzulernen und uns lebendig zu fühlen. Manchmal treibt sie mich dazu, Dinge zu tun, die ich sonst nicht tun würde. Ihre positive Kraft wird unterschätzt”, sagte Jared Leto in der “GQ”-Ausgabe und weiß mittlerweile, wie er sich ein passives Einkommen erschaffen kann. Ob sich der Thirty Seconds to Mars-Frontmann schon bald zurücklehnen kann wie Dr. Dre? Der Produzent und Rapper hatte in 2008 in die Marke Beats investiert und konnte rund 445 Millionen Euro einfahren, nachdem Apple acht Jahre später die Produktpaletten für schlappe 2,67 Milliarden Euro erstanden hatte …