Seit Jahren spielte Kaulitz mit dem Gedanken einer eigenen Modekollektion und präsentierte schließlich die erste Linie seiner “MAGDEBURG - LOS ANGELES”-Reihe.

Bill-Kaulitz-during-the-Made-For-More-Award.jpg

Credit: Hannes Magerstaedt / GettyImages

Erneut am Start
Mit den Jungs von Tokio Hotel schrieb Kaulitz mit der Debütsingle “Durch den Monsun” bereits im Jahr 2005 internationale Schlagzeilen und sorgte dafür, dass die aus Magdeburg stammende Band nicht nur unzählige Kopien verkaufte, sondern auch von Millionen von Mädels und Jungs angehimmelt worden war. Auch die ersten beiden LPs “Schrei” und “Zimmer 483” waren ein voller Erfolg, bevor sie expandierten und in Amerika Fuß fassen wollten. Drei weitere CDs sind seither in englischer Sprache aufgenommen und releast worden, bevor sich Tom und Bill Kaulitz sowie Georg Listing und Gustav Schäfer für einige Monate aus dem Rampenlicht zurückgezogen und an eigenen Projekten gearbeitet hatten.

Ihre Fans wollten sie dennoch nicht im Stich lassen und kündigten schließen ein neues Werk an, das auf den Namen “melancholic paradise” hört, mit der Lead-Single bereits promotet wurde und einer dazugehörigen Tour zum redaktionellen Zeitpunkt komplementiert wird:

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

PARIS THAT WAS EVERYTHING

A post shared by Tokio Hotel (@tokiohotel) on

Erste Kollektion
Während Tokio Hotel bei jedem ihrer Tourstopps einen Merchandise-Stand errichten und einige Shirts und Kapuzenpullover an den Mann bringen wollen, hat sich ihr Frontmann einen neuen Streich einfallen lassen und seine erste eigene Modekollektion veröffentlicht. Seit Ende März 2019 kann man sich im Online-Shop seines Labels “MAGDEBURG - LOS ANGELES” einige Kleidungsstücke anschauen und jene seither ebenfalls käuflich erstehen:

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

A post shared by MAGDEBURG - LOS ANGELES (@magdeburglosangeles) on

Dass Bill nicht für ein spezielles Geschlecht jene Anziehsachen designt hat, hat er im Interview mit dem Team von “InStyle” verraten und gestand: “Bei den ersten Teilen, die wir auf den Markt gebracht haben, haben wir uns noch in einer Farbfamilie bewegt – hauptsächlich Schwarz. Die neuen Teile sind alle etwas bunter und gewagter, viel Neon und Glitzer. Ganz wichtig: Es ist alles Unisex. Jedes Fashion-Pieces gibt es in den Größen von XS bis XL, sodass alle alles tragen können. Das ist mir extrem wichtig. Als ich aufgewachsen bin, hab ich mir immer Teile in der Frauenabteilung in größeren Größen gekauft und dann umgenäht. Ich fand das immer total doof, das so zu unterteilen. Es gibt so viele tolle Frauen, die sich Männerteile anziehen und die cool stylen. Gerade Hoodies und Shirts, der Übergang ist da ja sehr fluid. Ich finde Girly-Shirts so altmodisch.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

A post shared by Karo (@bkforeverx3) on

Sein Lieblingsteil der kompletten Kollektion ist im Übrigen eine kleine Tasche, welche Bill wie folgt beschrieb: “Also, die Fanny-Pack mit dem Slogan 'Mommy is broke', die ist sehr disco. Ich hänge mir die immer so Crossbody Bag-mäßig um. Das mag ich sehr.”