CD Verkäufe sind mittlerweile so tief gesunken, dass der Gewinn aus Streaming Diensten wie Spotify ihren Marktanteil übertroffen hat.

Downloads und CDs auf dem absteigenden Ast

Der Trend war schon seit einigen Jahren abzusehen und nun ist er endlich wahrgeworden: Streaming Dienste haben 2014 zum ersten Mal mehr Geld eingebracht als die gewohnten CD Verkäufe. Während sich der Gewinn aus Streaming Diensten auf 1,73 Milliarden Euro beläuft und kommen die LPs auf 1,71 Milliarden Euro. Mag der Unterschied zwar noch nicht sonderlich groß sein, aber die Tendenz ist eindeutig.

Allein im letzten Jahr ist der Marktanteil von Streaming Anbietern um 29 Prozent angestiegen und auch wenn Downloads mit 37 Prozent  immer noch den größten Teil des Kuchens ausmachen, ist deren Anteil doch um drei Prozent gesunken. Ebenso ist dies bei den Statistiken der verkauften CDs zu sehen, die mittlerweile nur noch 32 Prozent ausmachen.

 

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Bild: Instagram/taylorswift

Kendrick siegt auf Spotify, Taylor in den Plattenläden

Großer Gewinner auf Spotify ist dieses Jahr Kendrick Lamar, der kürzlich sein neues Album „To Pimp a Butterfly“ online stellte. Die LP wurde allein am ersten Tag 9,6 Millionen Mal gestreamt, am nächsten Tag sogar 9,8 Millionen Mal, womit er einen neuen Rekord aufstellte und innerhalb von 24 Stunden rund eine Millionen Euro verdient haben soll.

Und wenn CDs so offensichtlich der Vergangenheit angehören, muss man schon zu den ganz Großen gehören, um weiterhin auf sie zu bestehen und auf das Streaming zu verzichten. Einzig und allein kann sich das momentan wohl nur Taylor Swift erlauben, die ihre Musik von Spotify zog und weiterhin auf die normale Methode setzt. Und ihre Fans gaben ihr Recht – allein in der ersten Woche verkaufte sie ihr neues Album „1989“ über eine Millionen Mal.