Wie Botschafter Sebastian Wood via Twitter erklärte, ist sein Kumpel Campino ab jetzt mit einem deutschen und britischen Reisepass unterwegs und hat sich vor Großbritanniens Austritt aus der EU abgesichert.

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Neue Staatsbürgerschaft für Punk-Rocker
Wenige Tage vor Großbritanniens geplantem Austritt aus der EU hat sich der Frontmann und Sänger der Toten Hosen abgesichert und die britische Staatsbürgerschaft angenommen. Das zumindest gestand Botschafter Sebastian Wood vor kurzem via Twitter und erklärte seinen Followern, dass Campino in der britischen Botschaft in Berlin aufgeschlagen war und unter Eid seine Loyalität geschworen hat. Mit einer neuen Urkunde zur Staatsbürgerschaft und einer kleinen Zeremonie hieß er den Künstler auf seine eigene Art und Weise willkommen: “An Tagen wie diesem liebe ich meinen Job. Ich hatte heute das Vergnügen, die Einbürgerungsfeier für meinen Freund und nun auch Landsmann Campino vorzunehmen”, schrieb der Botschafter und fügte den Hashtag “Freundship” (eine Zusammensetzung aus den Worten Freundschaft und Friendship) hinzu. Passend dazu gab es im Übrigen noch einen Schnappschuss von beiden Herren, welcher vor Ort aufgenommen worden war:

Warum die Staatsbürgerschaft?
Campino Entscheidung einer zweiten Nationalität könnte man damit begründen, dass seine eigene Mutter aus England stammen, er zweisprachig erzogen und vom britischen Punk zur damaligen Zeit inspiriert worden war. Den Fußballverein FC Liverpool unterstützt Andreas Frege, so sein bürgerlicher Name, ebenfalls und jettet für Spiele gerne auf die Insel.

Persönlich zu Wort gemeldet hat sich der “Tage wie diese”-Künstler dennoch nicht und hat sich wahrscheinlich einfach nur auf den geplanten EU-Austritt Großbritanniens vorbereitet, welcher in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten im Parlament besprochen und entschieden werden soll.