Der Frontmann der britischen Band The Prodigy ist gestorben. Keith Flint wurde im Alter von 49 Jahren in seinem Haus in Essex, England tot aufgefunden.

Keith Flint

Credit: Mick Hutson / GettyImages

RIP Keith Flint
Schon vor der Jahrtausendwende konnte eine aus England stammende Gruppe namens The Prodigy die Welt im Sturm erobern und mit ihrer elektronischen Tanzmusik alle zum Bouncen bringen. Hits wie “No Good (Start the Dance)", “Firestarter” und “Breathe” wurden seit dem Drop millionenfach erstanden, geremixt und durften auf keiner Party fehlen, mit ihren Auftritten gingen sie in die Geschichte ein und auch ihre dazu passenden Live-Auftritt, in welchen Frontmann Keith Flint im Mittelpunkt stand, konnten sie alle vom Hocker hauen.

Erst am 2. November 2018 veröffentlichten die Jungs von The Prodigy ihr neuntes Album “No Tourists”, konnten die Spitze der UK-Charts erobern und auf Platz sechs in Deutschland landen, doch wirklich zum Feiern zumute ist ihnen Fans am heutigen Montag, den 4. März 2019 ist nicht mehr: Wie die “BBC” berichtete, wurde der leblose Körper des Frontmanns Keith Flint in seinem Anwesen im britischen Dunmow, Essex aufgefunden.

Laut seinem Kollegen Liam Howlett hat sich der Musiker selbst das Leben genommen. Via Instagram erklärte er entsetzt: “Die Meldungen sind wahr. Ich kann nicht glauben, dass ich dies sage, jedoch hat sich unser Bruder Keith am vergangenen Wochenende das Leben genommen. Ich bin unglaublich schockiert, wütend, verwirrt und am Boden zerstört. Ruhe in Frieden Bruder.”

Die geplante Konzertreise von The Prodigy, die alle Jungs ab Mai 2019 durch den Norden der USA  führen sollte, wurde soeben abgesagt.

 Hinweis der Redaktion 
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Solltest Du selbst das Gefühl haben, dass Du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst Du Hilfe von Beratern, die Dir Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.