Seitdem Katy Perry mit einer Zwangsstörung diagnostiziert wurde und demnach den Drang dazu hat, Dinge zu sammeln, quillt ihr Haus schon fast über.

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Kontrollzwang und Messie-Verhalten
In ihren Schnappschüssen auf Instagram ist Katy Perry stets top gestylt und modisch unterwegs, lebt das Leben eines Superstars und kann sich leisten, was sie möchte. In ihrer Kindheit hingegen sah dies anders aus, wie die US-amerikanische Musikerin im Interview mit dem “Paper”-Magazin gestand und zugegeben hatte, dass sie manchmal jeden Cent umdrehen musste und ihr Geld knapp war. Und genau diese Lebensweise hat die mittlerweile 34-Jährige dazu gebracht, dass sie sich von nichts, was sie jemals geschenkt bekommen oder gekauft hat, trennen kann. Als “von Natur aus eine Sammlerin” beschrieb sie die “Dark Horse”-Interpretin und sagte aus, dass sie mit einer Zwangsstörung diagnostiziert wurde und ihr eigenes Haus langsam aber sicher vermüllt.

“Manchmal gönnt man sich etwas und denkt sich: ‘Das werde ich mir nicht noch einmal kaufen’ oder ‘Ich brauche es kein zweites Mal’. Doch dann gibt es die Psychologie dahinter, die dir sagt, dass du es dennoch ein weiteres Mal kaufen kannst - [es ist] eine wilde Sache für dein Gehirn. Ich habe wirklich den Drang - und ich sage das nicht einfach so oder leichtfertig. Es ist das Produkt aus dem Versuch, meine Umgebung zu kontrollieren.”

Allein ist Katy im Übrigen nicht mit dieser Verhaltensweise. Ihr On-Off-Freund Orlando Bloom soll ebenfalls viele Dinge sammeln und gar nicht wissen, was alles in seinem Besitz ist. “Mein Freund weiß noch nicht einmal, dass ich seinen Kulturbeutel weggeworfen habe, während er unterwegs war. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm einen neuen zu Weihnachten gekauft habe und er sagte mit: ‘Oh, aber dieser ist mit mir in den letzten zehn Jahren um die ganze Welt geflogen.’ Er wollte [den alten Kulturbeutel] in einer Schublade aufbewahren. Und ich sagte ihm, dass die Tasche in dem Moment, in welchem er das Haus verlässt, in den Müll wandert.”

Orlando Bloom & Katy Perry

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Perry selbst kann sich zwar von den Sachen Orlandos trennen, doch ihre eigenen Kostüme, die viel Platz in Beschlag nehmen, würde sie niemals loswerden wollen. “Wenn man Single ist, wird man für seine Kollektionen nicht infrage gestellt. Man macht einfach das, was man möchte. In einer Partnerschaft hingegen lernt man von dem jeweils anderen. […] Ich habe alle Kostüme [aufbewahrt]. Ich habe meine Outfits, die von meinen Tänzern und Tänzerinnen und alle Klamotten von meinen Tourneen. Meine Schlagsahne-Kanone, alles. Ich bin einfach eine Sammlerin, wie ich es gerne nennen möchte. Ich habe keine Autos in meiner Garage, ich habe eine Garage voller Klamotten. So war es in jedem Haus, in dem ich bisher gewohnt habe.”