Sheeran selbst ist davon überzeugt, dass er ein merkwürdiges Kind war und schließlich von Gott erlöst wurde.

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In der Schule gemobbt
Kurz nachdem Ed Sheeran seinen Hit “The A Team” und alle darauffolgenden Nummer-eins-Singles droppte, gestand er im Interview mit Quiez, dass er vor Jahren gemobbt worden war und definitiv nicht noch einmal die Schulbank drücken möchte:: Ich mochte [die] Schule nie besonders, aber ich war kein schlechter Schüler, eher mittelmäßig. […] Ich denke, jeder hat schon Mal Erfahrungen mit Mobbing gemacht, egal ob in der Schule oder außerhalb. Seit ich die Schule verlassen habe, nicht wirklich.

Dass das noch nicht die ganze Geschichte war, wusste bislang niemand. Im offenen Gespräch mit den Journalisten vom “Q”-Magazin ging der rothaarige Brite nun ins Detail und gestand, dass er ein “merkwürdiges Kind” war und mit vielen medizinischen Problemen zu kämpfen gehabt hatte. Vor allem aber ist sich Sheeran sicher, dass Gott am Ende mit ihm Mitglied gehabt hat und er schließlich erlöst wurde.

“Ich war ein komisches Kind. Ich hatte ein massives Muttermal um mein Auge, das mit einem Lazer medizinisch entfernt werden musste. Es hatte meine Netzhaut befallen, weswegen das Auge bis heute noch leicht herunterhängt. Aus diesem Grund hasse ich auch aufgenommene Bilder vom roten Teppich - es gibt immer Fotos, auf denen eines meiner Augen davon wandert”, gestand der 27-Jährige und fügte hinzu: “Ich hatte eine Brille von der staatlichen Krankenkasse, ein schiefes Auge, ich stotterte und mir fehlte ein Trommelfell. Ich konnte auch nicht schwimmen, es sei denn, ich trug Schwimmflügel, die ein bewegendes Teil am oberen Ende hatten und jeder sagte, es sei ein Penis.”

Die meisten “coolen Kinder” aus seiner Schulzeit würden heute nicht mehr so viel reißen wie Sheeran selbst, welcher sich als “Hit” bezeichnete und genau weiß, warum er so talentiert ist. “Meiner Ansicht nach sah Gott eines Tages nach unten und meinte: 'Verdammt noch mal, du brauchst Hilfe, hier ist eine Gitarre.' Ich bin froh, dass ich das alles hatte und ich schätze es jetzt.”

Dass er nicht komplett an diese Geschichte glaubt, fügte der britische “Sing”-Interpret im Übrigen im Verlaufe des Interviews hinzu und sagte aus, dass er von seinem Vater gelernt hatte, hartnäckig zu sein. “Es war niemals: ‘Entweder funktioniert es oder eben nicht’”, erinnerte sich Sheeran an die damalige Zeit zurück. “Wenn es nicht geklappt hat, hast du einfach nicht aufgegeben, bis du es endlich geschafft hattest. So war das. Und genau so war es auch mit dem ‘Thinking Out Loud’-Video. Ich habe fünf Stunden am Tag trainiert und mir gedacht: ‘Warum zum Teufel will ich es schaffen, wenn ich die Musik mache und jemand anderen engagieren kann?’ Also: Wenn du glaubst, dass du etwas tun solltest, dann mach es einfach. Natürlich nur, wenn es ein positives Ende nimmt. Mach nichts, was du einmal bereuen würdest.”