Die Fehde zwischen Tupac und Biggie hatte nicht nur Eminem geprägt, sondern das komplette Rap-Game.

Eminem performs onstage during the 2018 iHeartRadio Music Awards

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Stand zwischen den Stühlen
Auch ein international gefeierter Rapper wie Eminem hat Vorbilder, welche ihn in seinen Jahren als Teenager geprägt und zu dem gemacht hatten, der er heute ist. Vorne mit dabei sind für den mittlerweile 46-Jährigen definitiv Tupac und The Notorious B.I.G., welche nicht nur das Genre Rap geformt hatten, sondern auch von Millionen von Fans weltweit gehypt worden waren. Nachdem Shakur im September 1994 scheinbar von seinem eigentlichen Kumpel hinters Licht geführt, in eine Falle gelockt und von fünf Kugeln durchbohrt worden war, wurde er im Krankenhaus verarztet und nahm im Anschluss Abstand von Biggie. Statt auch weiterhin gemeinsame Aufnahmesessions zu buchen, hat sich 2Pac von seinem Kollegen verabschiedet und diesen in Diss-Tracks fertiggemacht. Und genau jene Lieder haben Eminem verändert. In der “SiriusXM”-Show von DJ Whoo Kid und Paul Rosenberg sprach er über die damalige Rivalität und gestand: “Es war das erste Mal, dass ich jemanden so persönlich in einem Diss habe über den jeweils anderen herziehen hören, weil es definitiv - das Meiste davon, die Mehrheit - sehr persönlich war, unter der Gürtellinie und so eine Scheiße, aber es war so gut gemacht und die Platte war einfach so verrückt. Die Tupac /Biggie-Sache war hart, weil du beide mochtest und dann hörst du erst die Diss-Platte von Tupac und danach hörst du die von Biggie, in der er wieder ihn wahrscheinlich wieder gedisst hat.”

Auch sprach Eminem über die Gerüchte, er habe Kollege Drake im Song “Lucky You” gedisst und erklärte, dass dies niemals passieren würde. “Nah, hier ist die Sache: Drake wird von mir für immer unterstützt werden, weil er etwas für meine Tochter getan hat, was ich ihm niemals vergessen werde. Er wird immer in meiner Schuld stehen. Was ich euch mit den Zeilen gesagt habe, war die Tatsache, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr wusste, was real und was fake war.”

Hier geht’s zum Track: