Hand aufs Herz: Wer von Euch hat sich für seinen Superstar noch nicht ins Zeug gelegt und Strapazen auf sich genommen, nur um seinem Idol näher kommen zu können? Ob sich Fußballfans beim offiziellen Ticketverkauf einiger Spiele extra einen Alarm gestellt und Kumpels drum gebeten hatten, ebenfalls ihr Glück zu versuchen oder manche Girls selbst bei Wind und Wetter vor einer Konzerthalle übernachtet haben, um bei einem Gig in der ersten Reihe stehen zu können - wir alle können wahrscheinlich auf eine kuriose Situation in unserem Leben zurückblicken und schütteln mittlerweile einfach nur den Kopf. Drei südkoreanische Mädels haben ihre Liebe zum Genre K-Pop und der elfköpfigen Gruppe “Wanna One” vor kurzem auf die Spitze getrieben und sind der Grund dafür, warum eine Flughafengesellschaft ab 2019 neue Richtlinien einführen wird.
Wie die britische Zeitschrift “The Guardian” berichtete, hatten sich drei junge Mädels Premium-Tickets für einen Flug von Hongkong nach Seoul gebucht, checkten planmäßig ein und warteten am Gate, um die Maschine betreten zu können. Als sie in der ersten Klasse ihren Platz eingenommen hatten, ging ihr Plan plötzlich auf: Wie gehofft, bestiegen die elf Mitglieder der K-Pop-Boyband “Wanna One” das Flugzeug und wurden von ihren Fans mit offenen Armen und funktionierenden Kameras empfangen. Kurz vor dem geplanten Abflug entschieden sich die Mädels dann plötzlich dazu, die Maschine wieder verlassen zu wollen. “Es ist eine Tatsache, dass es Passagiere gab, die fälschlicherweise eingecheckt hatten, nur um ihren Stars näher kommen zu können”, erklärte Korean Air-Pressesprecher der Agentur “Reuters”. Und tatsächlich: Nachdem die jungen Damen ihren Willen bekommen hatten, mussten alle restlichen bereits sitzenden Fluggäste die Maschine - samt Handgepäck - ebenfalls verlassen und ein weiteres Mal die Sicherheitskontrollen passieren. Auch die Jungs von “Wanna One” mussten jene Maßnahmen über sich ergehen lassen. Ihren weiblichen Fans wurde keine Strafe auferlegt, stattdessen wurde ihnen der Preis für ihre Tickets zurückerstattet, sie kamen mit einer Stornierungsgebühr von rund 39 Euro davon und konnten die geschossenen Bilder im Anschluss für viel mehr Geld weiterverkaufen …