Statt sich über die Anfrage X-Tinas zu freuen, lehnte eine Band in New Orleans eine Kooperation mit dem Superstar ab und entschuldigte sich im Anschluss bei der 37-Jährigen.

Christina Aguilera attends the 2018 Billboard Music Awards

Credit: Matt Winkelmeyer / GettyImages

Keine Gesangseinlage von X-Tina
Sollte Dich Christina Aguilera um ein Duett bitten und für die Performance auch noch keinen Cent verlangen, wären die meisten wohl aus dem Häuschen und würden keine Zeit verschwenden, das Mikrofon startklar machen und mit ihr auf der Bühne stehen. Die Jungs und Mädels der Band Claude Bryant And The All Stars aus New Orleans hingegen sehen dies ganz anders und haben laut dem Billboard-Magazin eine Anfrage der Genie In A Bottle-Legende knallhart abgelehnt. Stattdessen sagten sie ihr, dass sie auch im Alleingang gut musizieren könnten und gaben Aguilera einen Korb. Bei einem ihrer eigenen Shows der andauernden Liberation-Tournee meldete sich Christina nach diesem Vorfall selbst zu Wort und erzählte die Geschichte aus ihrer Perspektive: Ich bin also in diese kleine Bar gegangen und dort hatte eine Band live gespielt. Ich war mit einigen meiner Tänzer unterwegs und habe ihnen gesagt: ‘Lasst mich einfach mal auf die Bühne gehen und mit diesem Mann dort jammen. Vielleicht singe ich mit ihm einen Song oder so.’ Er hingegen wollte mir das Mikrofon einfach nicht geben. Er war ein wenig älter und hat es einfach nicht begriffen. Er hatte mir sein Mikro nicht gegeben. Und ich sagte ihm, dass ich einfach nur singen wollte, woraufhin er mich fragte, ob ich für ihn tanzen würde.

Am Ende hatte die Musikerin verstanden, dass sie nicht performen darf und sei mit ihren Tänzern in eine andere Bar gegangen.

Der eigentliche Sänger der Reggae-Band Claude Bryant And The All Stars hatte sich laut WGNO im Übrigen schon bei Christina Aguilera entschuldigt und erklärt, dass er zum Zeitpunkt nicht wusste, wer vor ihm stand. Es tut mir so leid. Ich hatte sie einfach nicht erkannt, weil sie eine Kappe getragen und damit ihr Gesicht verdeckt hatte. Sie trug ein weites weißes Shirt und hat sich außerdem nicht bei mir vorgestellt. Ihre Hände waren trotzdem so unglaublich weich - das hatte mir zu Denken gegeben. […] Ich hatte sie gefragt, ob sie tanzen wollte, doch sie wollte nur singen und während ich bereits das Intro zu ‘No, No, No’ von Bob Marley spielte, hatte sie ihr Bodyguard von der Bühne geholt und sie waren verschwunden.