Jahrelang haben sie keinen einzigen Satz mit dem jeweils anderen geredet, heute liegen sie sich in den Armen: Der Streit zwischen Taylor Swift und Katy Perry scheint endlich vom Tisch zu sein.

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Böses Blut
Am 17. Mai 2015 droppte Taylor Swift ihre Nummer-eins-Single “Bad Blood”, welche auf ihrem fünften Studioalbum “1989” veröffentlicht und als Kooperation mit Kendrick Lamar aufgenommen wurde. Auch die dazu passende Visualisierung wurde innerhalb von einem Tag über 20,1 Millionen Mal angeklickt, kickte Adeles “Hello” vom Thron und stellte somit einen neuen VEVO-Rekord auf. Ein Grammy für das “Beste Musikvideo” folgte auf den Fuß, der Clip konnte bei den MTV Video Music Awards ebenfalls zwei Preise abräumen. Preise, welche ohne ihre damalige Rivalin Katy Perry nicht möglich gewesen wäre - schließlich herrschte böses Blut zwischen den Musikerinnen, sodass Swift den Streit als Inspiration nutzte.

“Ganz ehrlich sie hat angefangen und es geht um Background-Tänzer”, erklärte Perry im Mai 2017 in James Cordens Carpool Karaoke und fügte hinzu, dass sie mit drei der Akrobaten gut befreundet sei, welche sich in ihrer musikalischen Auszeit von Taylor verpflichten ließen. Als Katy jedoch selbst auf Tour ging, brachen jene Tänzer den zuvor unterschriebenen Vertrag mit Swift und wollten lieber bei ihr arbeiten. “Ich habe mich zu jeder Zeit richtig verhalten. Ich habe sogar versucht, mit ihr zu reden, aber sie wollte nicht mit mir sprechen. Und dann macht sie diesen Song. […] Cool, cool. Dachte ich mir. So willst du also damit umgehen. Karma.”

Streit vom Tisch
Nachdem sich beide Superstars bei einer Veranstaltung Anfang des Jahres 2018 erneut über den Weg gelaufen waren, sollen sie sich wieder vertragen haben, der Streit ist vom Tisch. Das zumindest gestand Taylor mit einem Schnappschuss auf Instagram und bedankte sich bei Katy, welche ihr einen Präsentkorb zukommen ließ. “Hallo meine alte Freundin. Ich habe mir einige Gedanken über unsere Streitigkeiten und die negative Stimmung zwischen uns gemacht und wollte mal reinen Tisch machen”, schrieb letztere Sängerin in einem Brief nieder und machte den ersten Schritt auf sie zu.

Und auch bei der gerade erst stattgefunden amfAR-Gala in Los Angeles erklärte die “Roar”-Interpretin, was sie wirklich von ihrer blonden Kollegin halten würde. “Sie gibt ein großartiges Vorbild ab”, sagte Perry laut dem Team der “Variety” und machte damit auf das politische Statement der “Shake It Off”-Sängerin aufmerksam.