22 Jahre nach seinem Tod haben die Hinterbliebenen von Tupac den Rechtsstreit mit dem Label Death Row Records gewonnen und könnten schon bald “zwei oder möglicherweise drei neue Alben” der Legende präsentieren.

Tupac Shakur

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Rechtsstreit bringt Klarheit
Am 7. September 1996 wurde Tupac bei einem Drive-By in Las Vegas angeschossen, ins Krankenhaus eingeliefert und verstarb sechs Tage nach der Attacke an seinen schweren Verletzungen. Der Changes-Interpret, welcher Madonna den Laufpass gab, weil sie ihm zu hellhäutig war, galt seither als einer der besten und einflussreichsten Rapper der Welt, hat viele andere Künstler beeinflusst und fungiert als Idol und Vorbild für Millionen. Und gerade diese Millionen Menschen können sich schon bald auf neue Musik gefasst machen - glaubt man den Informanten der TMZ. Laut dem Gossip-Portal sollen sich die Hinterbliebenen Tupacs bereits seit 2013 in einem Rechtsstreit mit der Plattenfirma Death Row Records befinden und alle unveröffentlichten Tracks des Künstlers einfordern.

Tupacs Mutter, Afeni Shakur, verstarb tragischerweise im Jahr 2016, bevor ihr ihr Recht zugesprochen werden konnte. Weitere Erben des Rappers nahmen ihren Platz im Rechtsstreit ein, der überarbeitet werden musste, nachdem das Label von der kanadischen Firma Entertainment One für 245 Millionen Euro aufgekauft wurde. Einem Richter zufolge soll der Erwerb jedoch nichts am eigentlichen Fall ändern, die Company verlor Anfang Oktober 2018 den Fall. Laut dem Team von The Blast könnten demnach schon bald zwei oder möglicherweise drei neue Alben gedroppt werden, sobald die Hinterbliebenen die Tracks sichten, mastern und auf weitere CDs pressen lassen. Der Erlös der möglichen anstehenden Verkäufe sei ebenfalls schon geregelt worden und soll zum Großteil an die Familie von Tupac und Wohltätigkeitsorganisationen gehen.