Nach gemeinsamer Arbeit an dem Track “Carousel” aus Travis Scotts neuem Album “Astroworld” erhielt letzterer Rapper nun eine gerichtliche Abmahnung von Frank Oceans Team. Angeblich aufgrund der Manipulation seiner Vocals - oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter?

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Credit: D Dipasupil / GettyImages

Ocean reicht Beschwerde ein
Am 3. August 2018 releaste Travis Scott sein neues Album “Astroworld”, welches einige Kontroversen mit sich brachte - Auf dem Albumcover wurde das Transvestit-Model Amanda Lepore zum Beispiel in letzter Minute entfernt und beschwerte sich im Anschluss bei ihren Fans auf Instagram. Scott selbst veröffentlichte ein Statement und erklärte, dass Lepore schlichtweg zu hübsch gewesen wäre und somit den anderen im Bild die Show gestohlen hätte.

So weit, so gut. Nun hingegen erhielt der 26-jährige Rapper eine gerichtliche Unterlassungserklärung von einem seiner Kollaborationspartner - Grammy-Gewinner Frank Ocean. Laut der TMZ fordert dessen Rechtsabteilung, dass man die Stimme Oceans von dem Song “Carousel” entfernt, obwohl jener vorher einen Vertrag unterschrieben hatte und mit dem Release einverstanden war.

Grund ist ein anderer
Ocean selbst klärten dieses Gerücht nun auf und gestand, dass es sich dabei nicht um die Qualität seiner Vocals handeln würde: “Ich denke, der Song hört sich cool an. Ich habe ihn in etwa 20 Minuten aufgenommen und er wurde so gemixt, wie Travis es haben wollte. Ich habe mich außerdem einverstanden erklärt damit, bevor der Track veröffentlicht wurde. Die Unterlassungserklärung dreht sich also nicht um die (Musik), sondern um (die Regenbogenfahne). Travis und ich haben das Ganze vor Wochen untereinander gelöst”, so der "Blonde"-Sänger auf seinem Tumblr-Profil. Was genau der schwule 30-Jährige mit dem Regenbogenfahnen-Emoji meint, welchen man als internationales Zeichen der LGBQT-Community anerkennt, bleibt unklar - die Flagge könnte jedoch auf den Vorfall mit Transvestit-Model Lepore zurückweisen.´