Laut einer Sammelklage von Fans des im Jahr 2009 verstorbenen King of Pops soll es sich bei den Liedern “Breaking News”, “Monster” und “Keep Your Head Up” um Fälschungen handeln. Doch was ist wirklich dran an den Vorwürfen?

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Plattenfirma bestritt Anschuldigen
Ein Jahr nach dem tragischen Tod von Michael Jackson im Juni 2009 droppte seine Plattenfirma Sony Music eine neue LP vom King of Pop und mit dieser unveröffentlichte Songs, welche vor dem Ableben aufgenommen worden sein sollen. Im Anschluss hingegen haben sich einige US-amerikanische Fans MJs zusammengesetzt, eine Sammelklage ins Leben gerufen und mithilfe eines Stimm- und Musikexperten drei Lieder als Fälschungen identifiziert. Die Tracks “Breaking News”, “Monster” und “Keep Your Head Up” sollen demnach nicht von Michael selbst eingesungen worden sein, sondern von entweder einem gleichklingenden Musiker und mithilfe eines Programms so erarbeitet worden sein, dass sie als Original hätten durchgehen können.

Label wurde überführt
Gegenüber dem US-Branchen-Portal “Variety” soll eine Pressesprecherin von Sony Music die Meldungen als erst Lügen abgestempelt und erklärt haben, dass es derzeit noch kein Urteil im Rechtsstreit geben würde und die Meldung daher nicht richtig sei. Mittlerweile hat der Konzern seine Aussage revidiert und gestanden, dass es tatsächlich Fälschungen seien, die von einem Interpret namens Jason Malachi eingesungen wurden. Laut Sony sei die Klage dennoch nichtig, da das Label laut “sputniknews” das Recht besitzen würde, eine LP als eine von Michael Jackson promoten zu können, selbst wenn nicht alle Songs dem im Jahr 2009 verstorbenen Idol persönlich eingesungen wurden.

In den kommenden drei Monaten soll der Fall laut dem Team von “Bloomberg” vor Gericht abgeschlossen werden. Hier kannst Du Dir unterdes einmal den Track “Critical” von Jason Malachi und die unverwechselbare Stimmfarbe anhören: