Statt sich einen Namen als “Rapper mit der Maske” zu machen, träumte Sido als Jugendlicher davon, mit einer Boyband um die Welt jetten und unglaublich viele Frauen aufreißen zu können.

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Credit: Mathis Wienand / GettyImages

Hatte diesen einen Traum
Als Kind weiß man mit seinem Leben noch nicht viel anzufangen. Die ganzen Fragen nach dem Traumjob enden bei den Jungs entweder bei der Feuerwehr oder Polizei, Mädchen wollen gerne Musikerinnen oder Schauspielerinnen werden. Doch nur wenige können am Ende ihren einstigen Traum in die Realität umsetzen und diese zielstrebig verfolgen. Deutsch-Rapper Sido zum Beispiel machte sich mit seinem Team von Aggro-Berlin schon vor über einem Jahrzehnt einen Namen im Business, trug lange Zeit seine silberne Maske und rappte über Geld, schnelle Autos und heiße Weiber. Seine Karriere hat er demnach nicht nur seinen Künsten am Mikrofon zu verdanken, sondern auch seinem mangelnden Gesangstalent.

“Wenn ich singen könnte, wäre ich kein Rapper geworden”, gestand Sido gegenüber dem Männermagazin “Playboy” und fügte hinzu, dass er eigentlich immer davon geträumt hatte, eine Boyband zu gründen und als Sänger Erfolge verzeichnen zu können. Mit seinen Jungs wäre er dann um die Welt gejettet und hätte unglaublich viele Frauen aufreißen können. Doch wirklich Eindruck beim anderen Geschlecht machen konnte der mittlerweile 37-Jährige nicht: “Ich war nicht so beliebt bei den Frauen, und wenn die Boyband-Leute sich getrennt haben, wollten alle aus dem Fenster springen.”

 

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Macht aber auch nichts. Mittlerweile ist Paul Hartmut Würdig, so sein bürgerlicher Name, mit Moderatorin Charlotte Würdig - ehemalige Engelhardt - verheiratet und hat zwei Kinder mit ihr zur Welt gebracht. Seinen dritten Sohn brachte Sido mit in die Ehe und ist stolz auf jeden seiner Jungs. "Ich mache mir nicht so viele Gedanken, wie ich mein Kind erziehe. Ich erzieh’s einfach mit den Werten, die ich für richtig halte. Man muss dem Kind eine Form von Ethik und Moral mitgeben. Es gibt Grenzen an gewissen Stellen. Und ansonsten muss mein Kind seinen eigenen Kopf entwickeln, das finde ich wichtig", gestand der Rapper bereits im September 2015 gegenüber der FAZ.