Laut dem Dancehall-Künstler bekommen viele Musiker erst mit, ”in welchen Teufelskreis sie geraten sind, wenn es schon zu spät ist”.

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Credit: Frazer Harrison / GettyImages

Steht ständig unter Druck
Wer es heutzutage im Musikbusiness schaffen und mehrere Jahre erfolgreich sein möchte, muss rund um die Uhr an seiner eigenen Karriere arbeiten, ein starkes Team von Managern und Promotern engagieren und kluge Entscheidungen treffen. Vor allem aber muss man dem Druck der Öffentlichkeit standhalten und Hasskommentare ausblenden können. Auch Sean Paul musste all diese Situationen schon über sich ergehen lassen und erklärte gegenüber “hotnewhiphop”: “Die Musikindustrie an sich ist sehr exzessiv. Wir Künstler arbeiten immer in Studios, spielen Shows und reisen. Manchmal hat man das Gefühl, dass man eine Pause braucht. Das verführt einen oft dazu, Dinge in deiner freien Zeit zu tun, die eigentlich zur Arbeit gehören.”

Weiterhin gestand Sean Paul, dass auch er Probleme mit dem Druck hat und oftmals “zu viel rauchen würde”, um den ganzen Stress vergessen zu können. Sich selbst schuldig fühlen, tut er hingegen nicht. “Es ist keine Schande. Das Problem ist nur, dass einige erst verstehen, in welchen Teufelskreis sie hineingeraten sind, wenn es für sie schon zu spät ist. Leider wird einem nicht immer Hilfe angeboten, wenn man sie benötigt.”

 

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Familie ist immer da
Beim “Mad Love”-Interpreten steht die Familie dennoch an erster Stelle und sorgt dafür, dass sich Sean Paul in seiner Haut wohlfühlen und seine Arbeit genießen kann.

“Es gibt einfache Dinge, die mich auf den Boden der Tatsachen zurückholen, sodass ich weiterhin meine [mentale] Gesundheit aufrechterhalte. Meine Frau, mein Sohn, mein Bruder und meine Familie - Wenn ich an sie denke, dann hilft es mir in jeder Situation. Ob ich nun niedergeschlagen, traurig oder deprimiert bin, sie helfen mir immer aus dem Loch.”