Seit ihrem 13. Lebensjahr litt Williams unter starken Depressionen, ließ sich nun in eine psychiatrische Klinik einweisen und wird in der schweren Zeit von ihren Freundinnen und der Familie unterstützt.

Michelle Williams, Beyonce Knowles and Kelly Rowland of Destiny's Child perform onstage during the 2018 Coachella Valley Music And Arts Festival

Credit: Kevin Mazur / GettyImages

Wollte sich das Leben nehmen
“Seit Jahren kämpfe ich dafür, dass sich die Menschen um ihre mentale Gesundheit kümmern und sich, wenn nötig, Hilfe, Unterstützung und Anleitung von denen suchen, denen ihr Wohlbefinden am Herzen liegt. Vor Kurzem habe ich meinen eigenen Ratschlag befolgt, den ich Tausenden auf der ganzen Welt gegeben habe und mich in professionelle Hände begeben. Heute stehe ich stolz, glücklich und gesund hier als jemand, der immer mit gutem Beispiel vorangehen und sich für alle jene einsetzen wird, die Hilfe benötigen, damit es ihnen besser geht”, erklärte Michelle Williams am 18. Juli 2018 via Twitter, Instagram und Co. und stand öffentlich zu ihren eigenen psychischen Problemen und den Selbstmordgedanken, welche das Destinys Child-Mitglied seit über zwei Jahrzehnten in den Griff bekommen möchte.

Mit ihrer Offenheit ist die 37-Jährige einen Schritt weiter gekommen und erfährt Liebe und Support, die sie bislang noch nie richtig gespürt habe. Auch ihre ehemaligen besten Freundinnen Beyoncé und Kelly Rowland sollen sich im Anschluss wieder bei ihr gemeldet und ihr ihre Unterstützung zugesichert haben. Wie die TMZ weiterhin berichtete, hatte Queen Bey ihr “alle Mittel zum Lösen der Probleme” angeboten und möchte sie auch weiterhin als Freundin nicht missen.

Und während Beyoncé sich im Stillen um Williams kümmerte, erklärte ihre Schwester Solange öffentlich, wie stolz sie auf die 37-Jährige wäre. Mutter Tina Knowles Lawson schrieb via Instagram ebenfalls folgende Zeilen nieder: “Michelle, meine Schöne, ich bin so stolz auf dich. Selbstlos hast du so vielen deine Zeit und Unterstützung gegeben.  Ich weiß, dass du das beste Beispiel von Selbstfürsorge sein wirst.”

 

You are enough!

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Auf dem Weg der Besserung
Michelle selbst bedankte sich jetzt bei all ihren Fans und dem ganzen Support und hofft, dass sie anderen depressiven Menschen ein Vorbild sein und mit diesen zusammen den Kampf gegen die Dunkelheit bewältigen kann. Persönlich hob die ebenfalls Beyoncés Mutter hervor, welche sie direkt zum Abendessen eingeladen und für sie gekocht hatte.

“Depression sind scheiße, jedoch sind mein Glaube an Gott und mein eigener Ehrgeiz endlich gesund zu werden, mein Ausweg! Auch du musst an dir arbeiten, egal ob du müde bist oder dich schwer fühlst. Mach' einen Schritt nach dem anderen! Überfordere dich nicht selbst”, heißt es abschließend.