Sechs Wochen lang mussten die Jungs von Linkin Park für ihre Performance in Los Angeles proben. Das Event hat emotional viel von der Band abverlangt.

Linkin Park - Chester Bennington Tribut

Credit: Christopher Polk / GettyImages

Tribut-Konzert
Am 20. Juli 2017 hatte sich Chester Bennington das Leben genommen und nicht nur seine Familie und Freunde, sondern auch seine Bandkollegen und Millionen von Linkin Park-Fans mit seinem Akt der Verzweiflung entsetzt. Drei Monate später stellte die US-Rock-Gruppe ein Tribut-Konzert auf die Beine, das jedem einzelnen Musiker viel abverlangte und herzzerreißend war. Im Gespräch mit dem NME-Magazin gestand Mike Shinoda, dass es sechs Wochen Proben brauchte, bis sie an dem Punkt waren, die Show spielen zu können. Das war heldenhaft. […] Es war wirklich großartig, aber super, super hart umzusetzen.

Obwohl Shinoda einige Songs von Linkin Park mit Leichtigkeit singen könnte, entschied sich der Musiker seither dazu, unter anderem Breaking the Habit, Nobody Can Save Me und Ballte Symphony nicht zu performen. Ich habe die Lieder mit meinem Freund John Green geschrieben. Ich habe sie im Demo so eingesungen und wir haben sie so verfasst, dass ich sie zum Besten geben könnte - doch lyrisch ist es einfach viel zu hart. Ich weiß einfach, dass es auf Dauer und wenn ich sie in meinem Set haben würde, zu schwer wäre. Nach zwei Shows würde ich sagen: ‘Ich will diese Worte nicht mehr singen.’

 

#OneMoreLight Live is available everywhere now - link in bio.

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Eigene Show
Mike Shinoda wird im kommenden Herbst das erste Mal auf Tour gehen und unter anderem am 29. August 2018 in Köln auf der Bühne stehen. Welche Songs er in seine Tracklist aufnimmt, ist unterdes noch nicht bekannt gegeben worden. Wahrscheinlich wird sein Set aus Tracks seiner ersten eigenen LP "Post Traumatic" bestehen. Die Lieder kannst Du Dir hier anhören: