Vor exakt einem Jahr hat sich Chester Bennington aus einem Akt der Verzweiflung das Leben genommen. Heute erinnert sich seine Band an den Frontmann und veröffentlicht bewegende Nachrichten.

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Credit: Rich Fury / GettyImages

Autopsiebericht liegt vor
Chester Bennington litt jahrelang an Depressionen, hat sich immer mal wieder in professionelle Behandlung begeben und den Kampf mit seinem Ich am Ende verloren. Der leblose Körper des 41-Jährigen wurde am 20. Juli 2017 in seinem Anwesen in Los Angeles aufgefunden, Chester hatte Selbstmord begangen. Laut Obduktionsbericht, der im Dezember 2017 präsentiert wurde, fanden Gerichtsmediziner des “Department of Medical Examiner Coroner” eine geringe Menge von Alkohol in seinem Blut. Ermittler hatten ebenfalls eine Flasche Schlafmittel (Zolpidem), sowie abgekaute Fingernägel in seinem Schlafzimmer vorgefunden, ein Abschiedsbrief wurde nie entdeckt.

Erster Todestag
Am Freitag, den 20. Juli 2018 mussten seine Angehörigen, seine Bandmitglieder und Fans den ersten Todestag ihres Superstars miterleben. Via Instagram, Twitter und Co. veröffentlichte das Management von Linkin Park einen persönlichen Brief und erklärte: “An unseren Bruder Chester. Ein Jahr ist seit deinem Ableben vergangen - ein surrealer Kreislauf von Trauer, Kummer, Ablehnung und Anerkennung. Und dennoch scheint es, als wärst du noch immer in unserer Nähe, umgibst uns mit deinem Licht und deiner Erinnerung. […] Wir sind auf ewig dankbar für die Liebe, das Leben und die kreative Leidenschaft, die du mit uns und der Welt geteilt hast. Wir vermissen dich mehr als Worte ausdrücken können.”

 

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Auch Bassist Dave Phoenix Farrell meldete sich mit einem alten Schnappschuss zu Wort und schrieb unter anderem folgende Zeilen nieder: “Im letzten Jahr gab es keinen Tag, an welchem ich nicht an dich gedacht habe. Ich vermisse dich und es tut immer noch weh, dich nicht hier zu haben. „Ich hatte mich dazu entschieden, nicht auf deiner Beerdigung zu sprechen, weil ich nicht die Worte hätte formulieren können, um angebracht auszudrücken, wie ich mich damals gefühlt habe.”

Fans des ehemaligen Linkin Park-Frontmanns veröffentlichen derweil ihre eigenen Erinnerungen an den “On More Light”-Interpreten und wünschten sich, sie könnten die Zeit zurückdrehen.

Es gibt immer einen Ausweg
Bitte denke immer daran: Selbstmord ist keine Lösung, denn zusammen können wir alle Probleme bewältigen. Solltest auch Du Dich an einem dunklen Ort befinden, möchten wir Dir die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer zu Herzen legen: 0800/111 0 111