Angeblich soll sich Ed Sheeran für seinen Nummer-eins-Hit "Thinking out Loud" bei Marvin Gayes Klassiker "Let's Get It On" bedient haben und wird nun zur Kasse gebeten.

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Klage, die zweite
Schon im Jahr 2016 fanden sich Ed Sheeran, seine Anwälte und Songwriter in einer Urheberrechtsklage wieder, mussten vor Gericht erscheinen und gegen die juristischen Vertreter des verstorbenen Marvin Gaye-Songschreiber Ed Townsend aussagen. Letztere warfen dem erfolgreichen Briten vor, er habe Melodie, Rhythmus, Harmonien, Schlagzeug, Bassline, Refrain, Tempo und Loop des Liedes Let´s Get It On abgekupfert und für seinen eigenen Nummer-eins-Hit Thinking Out Loud verwendet. Die damalige Klage wurde abgewiesen, Sheeran musste sein Scheckbuch nicht zücken.

Doch die Familie des im Jahr 1984 verstorbenen Marvin Gaye lässt nicht locker, verklagte den Musiker in Zusammenarbeit mit der Firma Structured Asset Sales, welche sich nach dem Tod Townsends vor 15 Jahren ein Drittel seines Urheberrechts aneignete, ein weiteres Mal und fordert unglaubliche 100 Millionen Dollar - also 86.426.700 Euro.

Klage wird Ed gefährlich
Wie das Variety-Magazin berichtet, könnte Sheeran exakt diese Klage jetzt gefährlich werden. Schon in der Vergangenheit hatten sich die Hinterbliebenen Gayes vor Gericht behauptet und bekamen von Robin Thicke und Pharrell Williams einen Scheck im Wert von 5,3 Millionen Dollar überreicht, nachdem ein Richter die Ähnlichkeiten von Blurred Lines und Gayes Track Got to Give It Up herausgehört hatte. Thicke und Williams legten Revision ein, wollen Musikexperten hinzuziehen und den Fall erneut aufrollen.