Während Millionen von Fans die Wannabe-Interpretinnen feierten, konnte Posh Spice damals keinen klaren Gedanken fassen, war selbst unsicher und wusste nicht, was die Zukunft für sie bereithalten würde.

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Einfach nur ein Spice Girl
Sobald einige Solointerpreten in eine Band gesteckt werden, weltweit kommerzielle Erfolge verzeichnen können und von Millionen von jüngeren Fans gefeiert werden, ist es für das Individuum schwieriger, im Alleingang ebenfalls durchstarten zu können. Victoria Beckham zum Beispiel war als Posh Spice in den 1990er Jahren auf den Bühnen dieser Welt zu Hause und musste ihre eigentliche Leidenschaft - die Mode - vor vielen geheimhalten. Der Britin wurde ein Stempel aufgedrückt, mit welchem sie nicht direkt umgehen konnte und damals an ihrem eigenen Können zweifelte.

"Ich hatte überhaupt keinen Masterplan. Ich wollte immer im Bereich Mode arbeiten. Als ich jünger war, war Mode meine Leidenschaft. Für eine Weile war ich in einer kleinen Band namens Spice Girls, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob jemand von euch schonmal von denen gehört hat, scherzte Victoria auf der Women’s Summit vom Wirtschaftsmagazin Forbes und fügte hinzu: Ich wusste also nicht, ob meine Mode irgendjemandem gefallen würde. Ich war nur sehr, sehr ehrlich. Ich als Frau habe letztendlich einfach das kreiert, was ich auch selbst anziehen würde. Das Produkt sprach für sich selbst. Ich war mir bewusst, dass mich die Leute verurteilten, weil ich ein Spice Girl war und mit einem Fußballer verheiratet bin. Ich wusste also, was die Leute dachten, aber entschied mich dazu, mich eher auf das zu konzentrieren, was mir wichtig war.

Mittlerweile kann sie sich ein Leben ohne ihre eigenen Kollektionen gar nicht mehr vorstellen und würde den Laufsteg keineswegs gegen ein Mikrofon mehr eintauschen.