Die Frage, ob es eine Zukunft der Band Linkin Park geben wird, kann Mike Shinoda noch immer nicht beantworten.

Chester-Bennington-and-Mike-Shinoda.jpg

Credit: Burak Cingi / GettyImages

Noch immer keine Lösung
Am 20. Juli 2017 nahm sich Chester Bennington im Alter von gerade einmal 41 Jahren aus einem Akt der Verzweiflung in seinem Anwesen in Los Angeles das Leben. Seine Familie, alle Fans und seine Freunde vermissen den Musiker noch immer, seine hinterbliebenen Bandmitglieder von Linkin Park wollten ihn bislang noch nicht ersetzen.

Mike Shinoda & Chester Bennington

Credit: Credit: Kevin Winter / GettyImages

Schon in mehreren Interviews wurde Mike Shinoda über eine Zukunft seiner Rockgruppe gefragt und konnte den Reportern bislang keine Antwort geben. Ich weiß es nicht. Das ist die Millionenfrage, nicht wahr? Und leider gibt es zu diesem Zeitpunkt keine Antworten auf diese Frage. Es wäre wundervoll, wenn es so wäre. Das wäre so einfach, erklärte der Musiker im Podcast Inside the Studio und fügte hinzu, dass er sich eigentlich gewünscht hätte, dass sich Chester Bennington seinen Linkin Park-Nachfolger selbst ausgesucht hätte. Im Fall der harten Jungs von AC/DC zum Beispiel hatte Sänger Bon Scott vor seinem Ableben immer wieder positiv über Brian Johnson gesprochen, welcher schließlich kontaktiert und in die Fußstapfen des Frontmanns trat.

Ich wünschte, wir wären in einer Brian Johnson/Bon Scott-Situation, wo der Typ - also unser bester Freund, welcher für die Band gesungen hat und gestorben ist - sprichwörtlich gesagt hätte: ‘Das ist unser Mann’. Wir hätten ihm dann zugehört und er wäre definitiv der Kandidat gewesen. Wir würden alle mit der Entscheidung einverstanden sein, mit ihm chillen und mit ihm musizieren. Doch so einfach ist das nicht - solch eine Situation gab es nur einmal, fügte Shinoda abschließend hinzu.