Jibe-Audio-Eingentümer Steven Lamar wurde der Titel als Mitbegründer von “Beats Electronics” entzogen, welcher ein weiteres Mal seine Anwälten engagierte und die Superstars verklagte. Wird er diesmal als Sieger hervorgehen?

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Wieder einmal vor Gericht
Dr. Dre ist ein milliardenschwerer Entrepreneur, welcher nicht nur für seine Musik und Produktionen gefeiert wird, er brachte auch seine Eigenmarke “Beats by Dr. Dre” auf den Markt und verkauft seit zehn Jahren unglaublich viele Kopfhörer. 2006 startete der mittlerweile 53-Jährige sein Projekt, welches 2014 für unglaubliche und rekordverdächtige 3,2 Milliarden Dollar von Apple Inc. aufgekauft wurde. Dr. Dre selbst soll 500 Millionen Dollar von dem Deal eingesteckt haben, von welchen er sich bald wahrscheinlich zum Teil wieder verabschieden muss. Wie in gerade erst veröffentlichten gerichtlichen Dokumenten geschrieben steht, wurde Entwickler Steven Lamar nach einem Vertragsbruch der Titel des Mitbegründers von “Beats Electronics” schon vor einigen Jahren entzogen, man bot ihm einen prozentualen Anteil von vier Prozent eines jeden verkauften Kopfhörers der ersten Generation an. Das Geld wurde überwiesen, Dre, Iovine und ihre Firma sind aus dem Schneider … Denkt man, doch jetzt fordert Steve ebenfalls vier Prozent von allen weiteren Kopfhörern aus den letzten Jahren, obwohl er beim eigentlichen Entstehungsprozess nicht beteiligt war. So versucht er 100 Millionen Dollar zu erstreiten und zog nun erneut vor Gericht.

Die eigentliche Anhörung soll im August 2018 stattfinden, bis dahin haben beide Parteien laut “HipHopDX” Zeit, ihre Beweise zusammenzutragen, um den Rechtsstreit zu gewinnen.