Im schwedischen Nachtclub “Solidaritet” stand der Musiker kurz vor der Auseinandersetzung mit Bodyguards auf der Bühne und performte sein Set. Im Anschluss soll er ausgerastet sein, wild um sich geschlagen haben und wurde schließlich mit Kokain in der Hosentasche verhaftet.

G-Eazy.jpgCredit: Jerritt Clark / GettyImages
 

Diesmal kein Freifahrtschein
G-Eazy konnte erst vor wenigen Wochen positive Schlagzeilen schreiben, als er in Miami am Flughafen seinen Reisepass verlegt und tatsächlich eine Ausgabe des “XXL”-Magazins als Identitätsausweis benutzt hatte. Via Twitter bestätigte der Rapper die Aktion, welche Freundin Halsey publik gemacht hatte.

Solch einen Freifahrtschein hat G-Eazy scheinbar schon häufiger bekommen, nachdem er Hits wie “Him & I”, “No Limit” und “Good Life” veröffentlichte und zum Star wurde. Doch nicht immer kann sich der US-Musiker aus der Affäre ziehen, wie er in der vergangenen Nacht in Schweden feststellen musste: Nachdem der 28-Jährige seine “The Beautiful & Damned”-Europatournee am Mittwoch, den 02. Mai 2018 in Stockholm startete, wurde er ebenfalls für einen weiteren Gig am Folgetag gebucht und performte im Club “Solidaritet” für einige Gäste. Im Anschluss sollen ihm die Sicherungen durchgebrannt sein, er habe auf Bodyguards eingeschlagen, diese bedroht und löste am Ende eine Schlägerei aus. Die Polizei wurde verständigt, G-Eazy wurde festgenommen und aufs Revier gebracht. Wie “TMZ” ebenfalls bestätigt, soll der Musiker ein paar Gramm Kokain in seiner Hosentasche gehabt haben, sodass der schwedische Staat gegen ihn eine Anzeige wegen Körperverletzung, dem Besitz sowie dem Konsum von Rauschmitteln erstattet hat.

So einfach kommt er nicht aus der Sache
G-Eazy soll zum redaktionellen Zeitpunkt noch immer in Untersuchungshaft sitzen und hat sich zu den Anschuldigungen nicht zu Wort gemeldet. Ob sein nächstes Konzert am 06. Mai 2018 in Kopenhagen stattfinden wird, werden die nächsten Tage zeigen. In München wird er unterdes am 13. und 14. Mai performen, bevor es den “Good Life”-Interpreten nach Wien, Zürich, Frankfurt und Köln ziehen wird.