Der Frontmann von Thirty Seconds to Mars möchte mehr Frauen hinter und auf der Bühne sehen und macht sich für seine Kolleginnen im Musikbusiness stark.

Jared Leto

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Wuchs mit alleinerziehender Mutter auf
Die Jungs von Thirty Seconds to Mars sind, nachdem sie gerade erst ihre brandaktuelle LP “America” auf den Markt gebracht haben, in aller Munde. Frontmann Jared Leto erklärte zum Beispiel, dass sie für ihr Album extra ein geheimes Tonstudio bauen ließen und er sich, sollte das Werk in einer Woche die Spitze der US-Charts einnehmen, den kompletten Bart abrasieren würde. Doch nicht nur diese Themen sprach der 46-Jährige in mehreren Interviews an.

Auch im Gespräch mit dem “Daily Telegraph” plauderte er über die Tatsache, dass im Musikbusiness noch immer eine ungleiche Aufgabenverteilung herrschen würde und gestand: “Ich würde sagen, es ist eine selbstsüchtige Sache, weil ich realisiert habe, dass die halbe Bevölkerung der Welt wahrscheinlich eine unverhältnismäßige Menge an Talent hat. Ich bin mit einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, die sehr hart gearbeitet hat. Sie hat sich durch das College und die Krankenpflegeschule gekämpft. Ich erkenne den Wert von Menschen. Und es müssen definitiv mehr Frauen auf Tour gehen.”

Für Leto selbst muss es auf der Bühne, sowie im Backstagebereich mit rechten Dingen zugehen. “Bei uns herrscht eine professionelle Arbeitsumgebung. Man sieht ein wenig Wasser, ein bisschen Müsli und Leute, die sehr hart arbeiten.” Ob das tatsächlich der Wahrheit entspricht, wird man schon bald mit eigenen Augen sehen können. Die Jungs von Thirty Seconds to Mars bereiten sich schließlich auf ihre eigene Tour vor, werden in den kommenden Wochen und Monaten die ganze Welt unsicher machen und 81 Konzerte im Rahmen ihrer “The Monolith Tour” geben.