Zwei Jahre später waren die Angelegenheiten noch immer nicht geklärt, die “Paper Planes”-Interpretin verkündete via Twitter, dass man sie aufforderte, für ihre provokante Geste unglaubliche 16 Millionen Dollar - fast 13 Millionen Euro - zu überweisen. Im August 2014 hatten sich die Klagen dann plötzlich in Luft aufgelöst und M.I.A. wollte sich bis jetzt nicht mehr zu den Klagen zu Wort melden. Bis jetzt, denn im Interview mit “Huck” rückte sie nun mit der Sprache raus und gestand, dass ihr damaliger Mentor sie fast über den Tisch gezogen hat.
“Ich war zu dem Zeitpunkt bei Roc Nation und Jay-Z hat mich in allem beraten. Die Klagen waren so lächerlich und mein Team hat mir vorgeschlagen, die Sache zu regeln. Ich hätte einen Vertrag unterschreiben müssen, bei welchem ich 100 Prozent meines Einkommens über zwei Millionen Dollar hätte abgeben müssen. Und das für den Rest meines Lebens. Jay-Z meinte: ‘Du solltest diesen Scheiß unterschreiben’, und ich sagte ihm einfach nur: ‘Nein!’. Es war nur ein Mittelfinger. Und mir wurde gesagt, dass ich mich glücklich schätzen könnte, nicht im Gefängnis zu landen. Ich hätte denen all mein verdientes Geld geben müssen und für den Rest meines Lebens ein Sklave sein sollen.”
Wie sie es am Ende aus dem Schlamassel geschafft hat, wollte M.I.A. im Übrigen nicht verraten. Jay-Z und Roc Nation hat sie jedenfalls verlassen.