Nachdem der jamaikanische Musiker Michael Flourgon May die Musikerin auf 240 Millionen Euro verklagt und ihr eine Copyright-Verletzung vorgeworfen hat, melden sich Miley Cyrus’ Anwälte zu Wort und verteidigen ihre Mandantin.
 
Miley Cyrus

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Soll Ähnlichkeiten aufweisen
Mit dem Video zur gleichnamigen Single von “We Can’t Stop” schrieb Miley Cyrus bereits im Jahr 2013 negative Schlagzeilen, präsentierte ihren neuen Lebenswandel und zeigte der Welt, dass sie auf nichts und niemanden mehr hören muss. Der ehemalige Disney-Star machte die Nacht zum Tag, ging mit ihrem Album “Bangerz” auf Tour und performte ihren Nummer-eins-Song unzählige Male. Geht es nach Michael Flourgon May, so wird dieser Auftritt für immer Geschichte sein. Der jamaikanische Musiker geht gegen die 25-Jährige nun mit seinen Anwälten vor und reichte eine Klage beim Bundesgericht in New York ein. Unglaubliche 240 Millionen Euro möchte der Mann unterdes erstreiten und machte laut “US weekly” auf die Ähnlichkeiten seines Liedes “We Run Things” und dem Track “We Can’t Stop” aufmerksam:

In der Anklageschrift heißt es unter anderem, dass Mileys Lied “die Basis der großen Popularität in den Charts sowie seines höchst lukrativen Erfolgs den geschützten, einzigartigen, kreativen und originellen Inhalten von Kläger May” zu verdanken habe. Laut NME sollen Melodie, Rhythmus und Tonfall ebenfalls abgekuppelt worden sein und auch Flourgons Zeile “We run things. Things no run we” soll zu “We run things. Things don't run we” umgedichtet worden sein.

Doch nicht nur Miley wurde vom Jamaikaner angeklagt, auch ihr Management von RCA Records und Sony Music sowie Manager Larry Rudolph und Produzent Mike WiLL Made-It werden zur Kasse gebeten.

Wird es ein Verfahren geben?
Laut dem “People”-Magazin haben sich Cyrus’ Anwälte nun erstmals zu Wort gemeldet und erklärt, dass sie an dem Fall dran sein würden und aktuell prüfen, warum Michael Flourgon May seinen 25 Jahre alten Song “We Run Things” und die darin verwendeten Worte erst im November 2017 rechtlich hat schützen lassen. Auch würden sie dem 240-Millionen-Euro-Verfahren positiv gegenüberstehen ihrer Mandantin den Rücken stärken. Miley hat sich unterdes kein einziges Mal zu Wort gemeldet.