Vier Jahre nach ihrer Zusammenarbeit meldete sich der Produzent plötzlich zu Wort und möchte für die LP Blonde als Songwriter anerkannt werden. Frank Ocean wehrt sich gegen die Anfrage und schaltete seine Anwälte ein.
 
Frank Ocean

Credit: Matt Winkelmeyer / GettyImages

Startete mit Debütalbum durch
Christopher Edwin Breaux schreibt, produziert und veröffentlicht bereits seit 13 Jahren seine eigenen Tracks unter seinem Alter Ego Frank Ocean. Der US-Amerikaner veröffentlichte sein Nummer-eins-Debütalbum channel ORANGE im Juli 2012 und wurde damit glatt mit zwei Grammys ausgestattet. Danach tourte er um den Globus und nahm sich anschließend eine kleine Auszeit.

Streit vor Gericht
Richtig zurückgemeldet hatte sich der 30-Jährige schließlich im Jahr 2016, veröffentlichte in nur einer Woche zwei Alben und konnte damit erneut die Spitze von unterschiedlichen Charts erobern. Blonde wurde seither millionenfach via Apple Music und Spotify gestreamt und liegt seinen Fans am Herzen. Doch nun ist es genau das Werk, welches Frank Ocean schlaflose Nächte bereitet. Laut pitchfork hatte der Musiker den befreundeten Produzenten OmMas Keith im Jahr 2014 für die Arbeiten an Blonde engagiert und war damals von seinem Können begeistert. Keith hingegen möchte nun nicht nur als Produzent, sondern auch als Songschreiber namentlich erwähnt werden. Dafür soll er sich selbst beim US-Verwertungsgesellschaft für Musikprodukte - ASCAP - registriert und Ocean erklärt haben, dass er für elf Songs kreditiert werden möchte. Der 30-jährige Musiker sieht das anders und schaltete direkt seine Anwälte ein. Diese wollen die Abänderung verhindern und zogen vor Gericht.

Wie pitchfork berichtete, habe sich Franks Management ebenfalls auf eine Anfrage zu Wort gemeldet und erklärte: Es wurde eine Klage gegen Om'mas Keith eingereicht, welcher fälschlicherweise angegeben hat, bestimmte Lieder geschrieben zu haben, die auf dem Album ‘Blonde’ erschienen waren. Diese Behauptungen sind unwahr. Das Thema wird von Prozessanwälten behandelt.

Neue Musik
Frank Ocean selbst macht sich aktuell keine Gedanken um den Rechtsstreit. Stattdessen veröffentlichte er erst am vergangenen Valentinstag seine neue Single Moon River, welche den meisten bereits bekannt vorkommen sollte. Für den Film Breakfast at Tiffany's" sang Audrey Hepburn bereits im Jahr 1961 das Lied ein und wurde für ihre Künste gefeiert. Hier geht’s zu Oceans Cover: