Der “TRAPSOUL”-Künstler wurde damals als One-Hit-Wonder abgestempelt und hat an sich selbst gezweifelt.
 
Bryson Tiller

Credit: Gary Miller / GettyImages

Ließ sich beirren
Nachdem Bryson Tiller im Mai 2015 seinen Song “Don’t” ins Netz gestellt hatte, hat dieser sprichwörtlich sein Leben verändert. Im Interview mit “Snipes Mag” gestand er selbst, dass seine “heutigen Singles alle möglichen Rekorde brechen könnten, und doch werden sie niemals 'Don’t' ersetzen können”. Auch der Page SoundCloud möchte der 24-Jährige danken, denn so konnte er “nachts einen Song schreiben, ihn aufnehmen und morgens hochladen für meine Fans”.

Doch nicht nur mit diesem einen Lied, sondern auch mit seinem Debütalbum “TRAPSOUL” konnte Bryson Tiller weltweit punkten, wurde wenig später jedoch von vielen Journalisten als One-Hit-Wonder abgestempelt und fing an, an sich selbst zu zweifeln. Dazu erzählte der US-Amerikaner im gleichen Interview: “Ich habe mir nach der LP viele negative Kommentare angehört. Es war krass, das erste Mal vernichtende Reviews zu lesen. Als ‘TRAPSOUL’ rauskam, musste ich mit vielen Reaktionen klarkommen, die ich davor nicht bekommen hatte. Bis zu deinem großen Durchbruch liebt dich eigentlich jeder. Dann hören dich plötzlich Menschen, die vielleicht gar nicht deine Zielgruppe sind. Und sie fangen an, dich zu kritisieren. Einerseits kann man sagen, dass ich mich davon nicht beirren lassen habe. Aber andererseits geht das natürlich nicht spurlos an mir vorbei. Ich fing an mich zu hinterfragen und all meine Musik noch kritischer zu beäugen bevor ich sie rausbringe.”

Dennoch hat Tiller weiterhin an sich geglaubt und hat sein Follow-up “True To Self” im Mai 2017 abgeliefert, welches es in den USA gleich dreimal an die Spitze der Charts geschafft und alle Hater überzeugt hat. Hier kannst Du Dir sein neuestes Album einmal genauer reinziehen: