Kesha: “Ich verhungerte langsam”
Das Schönheitsideal aller Mager-Models konnte und wollte Kesha nicht mehr widerspiegeln und reflektierte im “Rolling Stone”-Magazin ihr damaliges Essverhalten.
Das Schönheitsideal aller Mager-Models konnte und wollte Kesha nicht mehr widerspiegeln und reflektierte im “Rolling Stone”-Magazin ihr damaliges Essverhalten.
Das Jahr 2017 steht und stand im Zeichen der Selbstliebe. Selten haben so viele Menschen gelernt, sich selbst schön zu finden und mit sich selbst im Reinen zu sein. Auch Superstar Kesha ist mittlerweile mental soweit, dass sie ihrem alten Ich Lebewohl gesagt hat, wie sie im Interview mit dem “Rolling Stone”-Magazin bestätigte.
“Ich habe damals nichts mehr gegessen ... Ich verhungerte langsam. Je schlimmer es wurde und je kränker ich wurde, desto mehr sagten mir viele Leute um mich herum, dass ich gut aussehen würde. ‘Oh mein Gott, mach einfach weiter, was immer du tust! Du siehst so wunderschön aus, so umwerfend’, habe ich von allen Seiten gehört”, erklärte der Superstar und fügte abschließend hinzu, dass sie niemand nach ihren eigentlichen Stimmungsschwankungen und Depressionen ausgefragt hatte. “Schließlich ging es nur um meinen bestimmten Look.”
Ihr Aussehen hat sie in den vergangenen Monaten jedoch verändert, sie hat sich ausgewogen ernährt, “endlich mal wieder etwas gegessen” und einige Pfunde zugenommen. Mit diesen sei sie heute glücklicher und bedankte sich bei ihren Fans via Facebook wie folgt: “Ich kann es einfach nicht glauben. Ich bin so dankbar und glücklich und … mir fehlen die Worte. Danke. Danke. Danke. Es gab in der Vergangenheit viele Tage an denen meine Musik ein Werkzeug war, mit meinen Emotionen umzugehen. Lieber Gott ich hoffe, dass jeder, der das hier liest, weiß, dass auch er die Kraft hat, Emotionen in Kunst umzuwandeln und damit die Welt erreichen kann. Wenn ich das kann, könnt ihr es auch. Ich danke Euch 'Animals‘, dass ihr immer daran geglaubt habt, dass dieser Tag für mich kommen wird und dass ihr ihn möglich gemacht habt. Ich empfinde so viel Liebe, dass ich es gar nicht beschreiben kann.”