Ein besonderes Meisterstück auf Kraftklubs drittem Album ist der Song "Fenster", in welchem die Jungs allen Verschwörungstheoretikern und Wutbürgern mit den Worten "Spring aus dem Fenster" ihren Rat erteilen. 
 

Abrechnung
"Vertraue nicht dem Staat, nimm es selber in die Hand, aber sowas darf man ja heute nicht mehr sagen wegen all der guten Menschen" singt Felix ironisch in dem Song, der auch auf dem demnächst erscheinenden Album "Keine Nacht für Niemand" zu hören sein wird. Auf ihrer gesellschaftskritischen Single nehmen die Künstler kein Blatt vor den Mund und rechnen mit unzufriedenen Wutbürgern ab. Das Musikvideo unterstreicht die Message des Songs: Der Protagonist im Clip ist ein ebenso wütender griesgrämiger Mann, der offenbar die Nase voll vom Leben hat.

Ein wütender Mann und viele Leichen
Mit einer Schrotflinte bewaffnet läuft dieser wie getrieben durch eine leere Stadt und trifft dabei nur auf blutige Leichen, die in Geschäften und Bars liegen. Schließlich findet er eine noch lebende Frau, folgt ihr, um Augenblicke später festzustellen, dass diese ebenfalls leblos auf dem Boden liegt. Schließlich bleibt dem Mann nichts anderes übrig, als sich selbst den Garaus zu machen. Während Kraftklub immer wieder singen "Spring, spring, spring" spitzt sich auch die dargestellte Geschichte im Video immer mehr zu, bis der Mann sich selbst erschießt. Im letzten Refrain entlädt sich der Song und hält durch einen Gastauftritt von Ärzte-Gitarrist Farin Urlaub eine tolle Überraschung für die Fans bereit.

Für die Band um Felix Brummer, Karl Schumann, Till Brummer, Steffen Israel und Max Marschk läuft es weiterhin prima: Anfang Juni erscheint das dritte Album der mehrfach ausgezeichneten Punkrock-Rap-Gruppe. Kraftklub könnt ihr auf zahlreichen Festivals in diesem Sommer live erleben und wenig später auch auf großer Arena-Tour.