Dass Jay Z und Donald Trump in diesem Leben keine Freunde mehr werden, steht seit diesem Interview fest.
 

Empfindliche Zeiten
Rapper Jay Z, welcher am diesjährigen “Sundance” Filmfestival zur Promotion seiner Dokureihe "Time: The Kalief Browder Story” teilnahm, sprach mit Journalisten über das Projekt und die Geschichte des verstorbenen Kalief Browder.

Browder verbrachte mehr als drei Jahre im Gefängnis, nachdem er wegen Raubes angeklagt wurde. Später konnte er seine Kaution nicht bezahlen, weswegen sein Fall schließlich fallen gelassen wurde. Im Jahr 2015 nahm Browder sein eigenes Leben, indem er sich hängte.

Während der Interviews wurde Jay Z jedoch von einer Frage über Donald Trump überrascht, die bei dem Musikmogul sofortige Ablehnung auslöste. Er antwortete schnell mit: "Ich werde das nicht beantworten", bevor er von seinem Kollege und Produzenten Harvey Weinstein in Schutz genommen und direkt weggeleitet wurde.

Kritik an der Kunst
Diese Reaktion Jay Zs liegt sicherlich nicht nur an den fragwürdigen und skurrilen Programmpunkten des neuen US-Präsidenten, sondern auch der respektlos ausgedrückten Kritik, in der Trump die Kunst des Hip Hop als “Gesang” bezeichnete.

Auf einer Rally in Florida sagte Trump damals: “Die Sprache ist so schlecht und wie sie sangen - sie singen doch, richtig? Reden oder singen? Oder was? Die Sprache war so schlecht.”