Bei den diesjährigen ARIAs thematisierten mehrere Musiker die Homo-Ehe.
 
Troye Sivan

Troye Sivan, von Ethan Miller / GettyImages

Einige Gewinner
Am vergangenen Dienstag wurden in Australian Recording Industry Association Music Awards, kurz ARIA Awards, im „The Star“ in Sydney vergeben. Diese Show dient als Antwort auf die US-amerikanischen Grammy Awards und findet jährlich statt.

Unter anderem gewann Produzent und DJ Flume mit seiner LP „Skin“ den Preis für das „Beste Album des Jahres“ und Musiker Troye Sivans Track „Youth“ wurde zum „Song des Jahres“ gekürt.

Letzterer nutzte seine Rede für ein persönliches Anliegen, welches ihm am Herzen liegt.

„Australien ist solch ein offenes, fortgeschrittenes und sicheres Land und ich bin einfach so dankbar, dass ich es meine Heimat nennen kann … Was mich einfach nur ankotzt, ist, dass Homo-Ehen noch immer nicht legal sind und sich die Politik nicht darum kümmert.“

Auch sprach er der LGBT-Community Mut zu und gestand: „Jedes homosexuelle Kind in Australien kann Musik machen, jedes Mitglied der LGBT-Community kann es schaffen und sogar einen ARIA Award gewinnen.“

Doch nicht nur Troye Sivan, sondern auch Sia, Kylie Minogue und Co. setzten sich für Homo-Ehen ein und setzten ein Zeichen.