Drehbuchautoren R. Byron Hord und Curtis Scoon reichen Klage ein.
 
 

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Klagen an
R. Byron Hord und Curtis Scoon wandten sich an ihre Anwälte und reichten gegen Ende letzter Woche Klage ein. Wie Aufzeichnungen des Bundesgerichts in Manhattan beweisen sollen, hat sich 50 Cent bei den Ideen der beiden Drehbuchautoren bedient.

Genau genommen sollen Hord und Scoon bereits im Jaar 2009 einen Piloten für eine TV-Show gedreht haben, in welchem ein dunkelhäutiger Hauptdarsteller als Drogendealer dargestellt wird, welcher sein Geld reinwaschen möchte. Seine Freundin hingegen will weiterhin dreckige Geschäfte machen und es kommt zu handfesten Auseinandersetzungen.

Damals sollen sich die beiden Autoren mit 50 Cent und dem Sender CBS in Verbindung gesetzt haben, da sie ihre Idee der Sendung „Dangerous“ an den Mann bringen wollten. Weder der Rapper, noch das Unternehmen hatten sich seither zu Wort gemeldet.

Im Jahr 2011 gestand 50 Cent dann, dass er „seine eigene TV-Show produzieren und schreiben möchte“, welche „exakte Strukturen von ‚Dangerous‘ aufweist“, gestanden die Drehbuchautoren in ihrer Anklageschrift.

Hat er die Ideen geklaut?
R. Byron Hord und Curtis Scoon verklagten nun den Sender und Curtis Jackson, so des Rappers bürgerlicher Name, auf rund 160.000 Dollar.

 

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Ein Pressesprecher von CBS soll gegenüber der Kolumne von „Page Six“ folgendes zur Klage erklärte haben: „Wir haben gerade erst davon Wind bekommen und werden uns in den Tagen und Stunden um diese Angelegenheit kümmern. Weitere Angaben können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht machen.“

50 Cent hat sich bislang noch nicht zu Wort gemeldet.