Der Skandalrapper hat sich mit einem unangenehmen Irrtum mal wieder in Schwierigkeiten gebracht.
 
 

Ok back to work, we got business to take care of now!!! #FRIGO #SMSAUDIO

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„Die neue Generation ist verrückt“
Der Rapper, der bürgerlich Curtis James Jackson III heißt, schien wohl ein bisschen zu viel Zeit zu haben, bevor er einen Flieger aus dem Cincinnati/Northern Kentucky Flughafen nahm. Er filmte einen Jungen bei der Arbeit und beschwerte sich in dem Clip über die Jugend heutzutage: „Die neue Generation ist verrückt.“

„High wie ein Motherfucker“
Daraufhin sprach der 39-Jährige eine Aufsichtsperson direkt an und fragte ihn nach seinem Namen. Als dieser ihm nicht antwortete, verfolgte 50 Cent den Arbeiter und machte sich über ihn lustig. „Seht ihn an.“

Weiter mutmaßte er, „was für einen Shit er wohl genommen hat, bevor er heute die Arbeit antrat.“ Ruhevoll schob der junge Mann seinen Putzwagen vor sich her und reagierte nicht auf die Anschuldigungen, woraufhin der Rapper urteilte, er sei „high wie ein Motherfucker“.

Ein Schlag ins Gesicht
Bei der Aufsichtsperson handelt es sich nämlich um den 19-jährigen Andrew Farrell, der das Asperger-Syndrom hat, welches zu dem autistischen Spektrum gehört und Sozialphobie einschließt.

Die Mutter des jungen Mannes fasste es in die folgenden Worte:„ Es tut weh zuzuschauen, es schmerzt. Das ist ein Schlag ins Gesicht.“

Andrew selbst sagte: „Ich nehme keine Drogen. Ich glaube an Gott. Ich arbeite hart.“

Bedauerliches Missverständnis
Einen Unbekannten vor knapp zehn Millionen Instagram-Followern so bloßzustellen ist bereits taktlos, doch besonders abstoßend ist, dass der Jugendliche keine Drogen konsumiert hat, sondern an einer Behinderung leidet.

50 Cent entschuldigte sich bereits persönlich bei der Familie und sagte öffentlich, wie sehr es ihm leid tue, diesen jungen Mann beleidigt zu haben. „Es handelt sich um ein bedauerliches Missverständnis.“

Den Clip löschte der Rapper bereits von seinem Instagram-Account, doch auf YouTube ist er immer noch aufrufbar.