Weil sich viele Berufstätige in der Musikbranche ungerecht behandelt fühlen, wollen sie nun eine Änderung des Gesetzes erwirken.
 
Katy Perry

Katy Perry, von David Becker / GettyImages

Keine guten Aussichten
Hunderte von Künstler, Texteschreiber, Manager und viele mehr fordern das US-amerikanische Büro für Urheberrechte nun auf, das längst veraltete “Digital Millennium Copyright”-Gesetz auf Vordermann zu bringen. Sie finden, dass die Rechtslage schädlich für die Zukunft von Künstlern und deren Musik sei. Und das will ja nun wirklich niemand!

 

#masterclass

A photo posted by Christina Aguilera (@xtina) on

Gemeinsam sind sie stark
Insgesamt unterzeichneten bislang 57 Artists eine Petition, um eine Reform in die Wege zu leiten. Darunter auch Katy Perry, Christina Aguilera, die Mädels von Fifth Harmony und Bon Jovi.

 

Wishing you all a Happy Valentine's Day!

A photo posted by Bon Jovi (@bonjovi) on

Zukunft ungewiss
In einem offiziellen Brief erklären die Betroffenen vor allem ihre Unzufriedenheit mit Abschnitt 512 des Gesetzes. Während dieser Paragraf noch bei der Verabschiedung im Jahre 1998 zutreffend war, ist er heutzutage nicht mehr effektiv. Denn während ein illegales Video aus dem Netz gelöscht wird, werden in der Zwischenzeit 100 neue Clips hochgeladen. Das ist zumindest die Meinung der Experten.

In ihrem Schreiben bezeichneten die Künstler die Rechtslage als ein “universell einsetzbares Schutzschild der Technik-Unternehmen, während sie die Existenz von Musikschaffenden bedrohen”. Es bleibt abzuwarten, wie es in diesem Fall weitergeht. Weitere Beschwerden müssen bis diesen Freitag eingereicht werden.