Sängerin Lady Gaga und der amerikanische Vizepräsident Joe Biden machen weiterhin gemeinsame Sache gegen sexuelle Übergriffe in den USA.
 
Lady Gaga

Lady Gaga , von Frederick M. Brown / GettyImages

Auftritt bei den Oscars
Bereits im Februar haben sich Sängern Lady Gaga und Joe Biden für ihre Kampagne gegen sexuelle Gewalt an amerikanischen Hochschulen stark gemacht. Dort sang Lady Gaga „Til It Happens To You“, den Titelsong der Dokumentation „The Hunting Ground“.
 
In den USA ist die Problemstellung der sexuellen Belästigung ein absolutes Tabuthema und stark umstritten. Die 30-Jährige möchte daher Aufmerksamkeit erreichen, die Probleme öffentlich ansprechen und den Opfern Mut machen.

Unterstützung von US-Vizepräsident
Dabei hat die „Born This Way“-Interpretin sogar politische Unterstützung aus dem Weißen Haus erhalten. Der 73-jährige Vizepräsident hält Vorträge und Interviews und bewundert den Mut von Lady Gaga.
 
„Sie ist eine Überlebende, die den Mut hat, ihre Stimme zu erheben. Ich weiß, wie schwierig das sein kann. Wir haben viel miteinander geredet und ich bewundere ihren Mut. Außerdem ermutigt sie andere Frauen, sich zu Wort zu melden“, so der Vizepräsident Joe Biden.

Persönliche Erfahrung
Über ihre eigenen Erlebnisse mit sexueller Gewalt sprach Lady Gaga erstmals 2014. Bereits mit 19 ist der Superstar zum ersten Mal von einem ihrer Produzenten in einer Kammer des Studios vergewaltigt worden. Den Namen des Täters hält sie noch immer geheim. Doch die Zahl der Anklagen und Gerichtsverfahren steigt kontinuierlich. Auch durch die Arbeit der Sängerin.