Laut der Cambridge Universität ist Hip-Hop die beste Lösung gegen Depressionen und Geisteskrankheiten.

Lil Wayne 1

Bild: Randy Miramontez/Shutterstock.com

Hip-Hop gegen Depressionen

Mit all den Drogengeschichten und Schießereien war die Hip-Hop-Szene noch nie im Fokus für die Gesundheit eines jeden einzelnen. Doch laut des Psychiaters Dr. Akeem Sule von der Cambridge Universität, ist Hip-Hop genau das Richtige für Menschen, die an Depressionen und psychische Störungen leiden.

In einem Artikel der Fachzeitschrift The Lancet Psychatry wird beschrieben, dass sich viele Texte im Hip-Hop um Selbstzweifel, verpasste Chancen und dem Willen, etwas Besseres aus seinem Leben zu machen befassen. „Hip-Hop kommt aus Gegenden mit sozioökologischer Benachteiligung. Demnach ist es nur nachvollziehbar, dass sich die Texte um Themen wie Drogen, Armut und Gewalt drehen, “ erzählt Dr. Akeem Sule.

Hip-Hop als Art Therapie?

„Hip-Hop Künstler benutzen ihr Talent und ihre Möglichkeiten nicht nur dazu, anderen Menschen ihre Sichtweise zu verdeutlichen, sie versuchen ihnen auch zu zeigen, wie man aus einer schrecklichen Welt ausbrechen kann. Man kann oftmals eine Nachricht in den Texten finden – die Suche nach der Hoffnung, dem Auto, welches sie haben wollen oder dem Platz, an dem sie lieber sein wollen.“

Laut einigen Professoren der Cambridge Universität ist die Technik des Texteschreibens eine gute Möglichkeit, einen an Depressionen leidenden Patienten eine neue Sichtweise auf das Leben näherzubringen. Songwriter brauchen eine gute Vorstellungskraft, um in schwierigen Zeiten einen klaren Kopf zu bewahren.

„Wir glauben daran, dass Hip-Hop als Art Therapie angesehen werden kann. Es soll den Menschen zeigen, dass eine Therapie nichts Schlechtes ist. Es soll Menschen, die an Depressionen leiden, helfen, sich selbst ein positives Bild des Lebens zu erschaffen, durch eben solche Texte.“