Taylor Swift über Ruhm: "Mein Leben kann seltsam sein"
Taylor Swift wird in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen und spricht darüber, wie sie mit dem Ruhm umgeht.
Taylor Swift wird in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen und spricht darüber, wie sie mit dem Ruhm umgeht.
Taylor Swift wurde in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen und ist damit das jüngste Mitglied der Ruhmeshalle. Die Organisation gab Mitte August 2026 bekannt, dass Swift im Herbst in der Kategorie "Zeitgenössische Songwriterin/Künstlerin" geehrt wurde und sagte in einer Erklärung, welche Bedeutung die Stadt für ihre Karriere hat: "Schon als ich als Kind anfing, Songs zu schreiben, war Nashville für mich der perfekte Ort. […] Ich wollte mit und von den Besten lernen und in eine Gemeinschaft von Geschichtenerzählern eintauchen und glücklicherweise erwies sich Nashville als genau das, wovon ich geträumt hatte. Eine Stadt, die harte Arbeit, Entschlossenheit und Fantasie wertschätzt und in den Mittelpunkt stellt. Ein Ort, an dem die Songwriter jeden Tag zur Arbeit erscheinen, selbst wenn die geheimnisvollen Musen und die Magie einmal ausbleiben."
Zum Abschluss ihrer Nachricht fand Swift besonders persönliche Worte: "Von dieser Stadt, die ich so sehr liebe, geehrt zu werden, ist etwas Wunderschönes, und ich bin sehr dankbar."
Mittlerweile wurde Taylor Swift bereits in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen und sprach in ihrer Dankesrede offen darüber, wie sie mit ihrer Bekanntheit umgeht und warum ihre musikalischen Wurzeln dabei eine entscheidende Rolle spielen.
"Ich fühle mich unglaublich geehrt, in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen zu werden. Als ich die Nachricht bekam, starrte ich einfach auf die Worte. Ich schaute auf Nashville und dachte nur: ‘Wow, das ist verrückt.’ Dann konzentrierte ich mich auf ein paar Wörter, die mein Leben besonders stark geprägt haben: Das erste war ‘Nashville’, das zweite ‘Songwriter’ und das letzte ‘Ruhm’. Ruhm ist eine Art Nebenprodukt meiner Liebe zur Musik. Es ist irgendwie so: Songwriter plus Nashville ergibt Ruhm. Deshalb kennen so viele Menschen die Texte meiner Songs, und das ist großartig. Gleichzeitig tauchen dadurch in meinem Leben immer wieder völlig unerwartete Momente des Chaos auf, manchmal alle paar Stunden. Das kann ziemlich seltsam sein. Aber ich habe bestimmte Dinge im Kopf, die mir helfen, damit umzugehen und wieder zu meinem inneren Kompass zurückzufinden, wenn sich das Leben so bizarr anfühlt. Das sind meine Erinnerungen und die Erinnerungen, zu denen ich gedanklich am häufigsten zurückkehre, wenn ich mich daran erinnern muss, wie sich Normalität anfühlt und warum ich das alles mache.”
Für Swift sind ihre persönlichen Erinnerungen also eine wichtige Hilfe, wenn der Alltag als Weltstar einmal besonders verrückt wird.
Schon mit 14 Jahren unterschrieb sie einen Verlagsvertrag und verbrachte anschließend viel Zeit damit, in Nashville Songs zu schreiben. An diese Phase erinnerte sie sich mit Humor: “Ich war wie ein Schwamm. Ich hatte wirklich lockige, gelbe Haare, also sah ich irgendwie aus wie ein Schwamm.”
Die Erfahrungen aus ihren frühen Jahren hätten Swift später ermöglicht, sich musikalisch weiterzuentwickeln und unterschiedliche Genres auszuprobieren. In ihrer Rede erklärte sie ebenfalls: “Ich hatte großes Glück, zwischen verschiedenen Genres wechseln, um die Welt reisen und mit so vielen unterschiedlichen Menschen auf so viele verschiedene Arten schreiben zu können. Dass ich in meinem kreativen Prozess so vielseitig sein kann, verdanke ich den Grundlagen und dem Fundament, das ich hier in Nashville gelernt habe. Das vergesse ich keine Sekunde lang, wenn ich allen Menschen, die ich kenne, davon erzähle, was wir hier haben. Ich fühle mich unglaublich geehrt, Teil dieses besonderen Kreises zu werden, gerade an diesem Punkt meines Lebens. Mir ist bewusst, wie verrückt das alles ist, und ich werde diesen Moment für immer in Ehren halten. Nashville hat das geschliffen und verfeinert, worauf ich in meinem Leben am stolzesten bin und wofür ich am meisten brenne. Hier mit euch zu sein und diesen Moment erleben zu dürfen, macht mich wirklich dankbar. Es fühlt sich an wie einer dieser wunderbaren Nashville-Momente, an die ich mich an einem regnerischen Tag zurückerinnern werde. Vielen Dank.”
Neben Swift wurden unter anderem Lyle Lovett, Bruce Channel, Shawn Camp, Lee Thomas Miller und der verstorbene J. I. Allison in die Organisation aufgenommen.
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