Taylor Swift
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Taylor Swift
Verhandlung vor Gericht

Taylor Swift-Terroranschlag: Urteilsverkündung

Geplante Anschläge, abgesagte Shows und ein Gerichtsprozess: Was hinter dem Swift-Terror von Wien wirklich steckte.

Anschlagspläne

Als die Nachricht öffentlich wurde, konnten es Millionen Swifties kaum glauben: Gleich drei Konzerte von Taylor Swift im Wiener Ernst-Happel-Stadion wurden im August 2024 kurzfristig abgesagt und der Grund hatte es in sich: Akute Terrorgefahr!

Während Taylor mit ihrer gigantischen "The Eras"-Tour für Ausnahmezustand sorgen sollte, schlugen die Behörden Alarm und zogen die Reißleine. Für tausende Fans brach damit eine Welt zusammen. Viele hatten monatelang Tickets gejagt, Flüge gebucht, Hotels bezahlt und ihre Outfits längst vorbereitet. Statt Friendship Bracelets und Live-Gänsehaut gab’s plötzlich Schockmeldungen aus Österreich.

Die Behörden erklärten damals, dass ein geplanter Anschlag verhindert werden konnte und die Sicherheit der Besucher nicht mehr gewährleistet gewesen sei. Besonders heftig: Zwei mutmaßliche islamistische Verdächtige wurden festgenommen. Einer der Männer soll laut Ermittlungen sogar Chemikalien gekauft und verarbeitet haben. Zusätzlich wurde bekannt, dass einer der Tatverdächtigen dem sogenannten Islamischen Staat die Treue geschworen haben soll.

Der österreichische Sicherheitsapparat reagierte sofort. Franz Ruf aus dem Innenministerium bestätigte, dass sich der Fokus eines Verdächtigen gezielt auf die Swift-Konzerte gerichtet habe. Auch Österreichs damaliger Kanzler Karl Nehammer bedankte sich öffentlich bei den Ermittlern und machte deutlich, wie ernst die Lage tatsächlich gewesen sein soll:

Taylors Stellungnahme 

Während die Ermittlungen liefen, schwieg Taylor Swift zunächst und frustrierte damit ihre Fans in Wien. Doch beim London-Teil der Tour, der im legendären Wembley Stadium einige Tage später stattgefunden hatte, wurde klar, warum: Es gab es ein massiv erhöhtes Sicherheitsaufgebot, jede Show war ein Balanceakt zwischen Euphorie und Vorsicht und ihr gesamtes Team musste neue Sicherheitsvorkehrungen treffen, um ihre Swifties vor Ort schützen zu können.

In einem emotionalen Statement erklärte Swift später, dass sie aus Angst und Verantwortungsgefühl geschwiegen habe. Sie sprach davon, dass sie lieber um abgesagte Konzerte trauern wolle als um Menschenleben. Taylor schrieb: 

"Der Grund für die Absagen hat in mir ein neues Gefühl der Angst ausgelöst und eine große Schuld, weil so viele Menschen geplant hatten, zu den Konzerten zu kommen. Dennoch war ich den Behörden so dankbar, denn dank ihnen haben wir um Konzerte getrauert und nicht um Menschenleben. […] Ich beschloss, dass all meine Energie darauf verwendet werden musste, die fast eine halbe Million Menschen zu schützen, die zu meinen Shows nach London kamen. Mein Team und ich arbeiteten jeden Tag Hand in Hand mit dem Stadionpersonal und den britischen Behörden, um dieses Ziel zu erreichen, und ich möchte ihnen für alles danken, was sie für uns getan haben. Um es ganz klar zu sagen: Ich werde nicht öffentlich über etwas sprechen, wenn ich denke, dass es jene provozieren könnte, die den Fans, die zu meinen Shows kommen, Schaden zufügen wollen. In Fällen wie diesem zeigt ‘Schweigen’ eigentlich Zurückhaltung und wartet darauf, sich zu äußern, wenn es der richtige Zeitpunkt dafür ist. Meine Priorität war es, unsere Europatour sicher zu beenden, und ich bin sehr erleichtert, sagen zu können, dass uns das gelungen ist.”

Taylor Swift - Wien - Instagram
Instagram / TaylorSwift
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21-Jähriger in Wien angeklagt

Fast zwei Jahre sind seither vergangen und nun gibt es Neuigkeiten: Ein 21-jähriger Mann namens Beran A. wurde in Österreich angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, einen Terroranschlag auf das Swift-Konzert am 9. August 2024 geplant zu haben. Laut Ermittlern hatte er sich bereits im Mai 2023 radikalisiert und mit Vorbereitungen begonnen. Dazu gehörten Bauanleitungen für Schrapnellbomben mit dem hochgefährlichen Sprengstoff TATP sowie Schulungen durch andere Mitglieder des sogenannten Islamischen Staates. Laut ORF wurde bei der Hausdurchsuchung ebenfalls "flüssigem Sprengstoff elektronische Zündvorrichtungen, ein Zwölfkanalsender, eine Zündkapsel, ein 60 Zentimeter langes Metallrohr, ein 30 Zentimeter langes Kampfmesser, eine 46 Zentimeter lange Machete und ein Butterflymesser" sichergestellt.

Zusätzlich soll der junge Mann über Messenger-Dienste Propaganda verbreitet und andere zu Anschlägen ermutigt haben. Sogar einen Messerangriff in Mekka soll er psychisch unterstützt haben. Er wurde im August 2024 festgenommen und sitzt seitdem in U-Haft. Jetzt entscheidet das Landesgericht Wiener Neustadt über die Anklage, während Beran A. sein Gesicht vor Gericht versteckte:

Beran A - Taylor Swift Terrorangriff Wien
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Matthias Schrader
Beran A - Taylor Swift Terrorangriff Wien

Am Donnerstag, den 28. Mai 2026 soll das Urteil fallen. Zunächst werden die Schlussplädoyers von Anklage und Verteidigung gehalten. Anschließend werden die acht Geschworenen voraussichtlich mehrere Stunden über die Frage der Schuld beraten.

Beran A., ein Österreicher, hat sich im Zusammenhang mit dem geplanten Anschlag schuldig bekannt und auf die entsprechenden Vorwürfe steht eine Höchststrafe von 20 Jahren Haft. 

Weitere Details werden folgen.

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