Xatar
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Release ein Jahr nach Tod

Serie: "XATAR – Ein Leben ist nicht genug"

Das Leben vom verstorbenen Rapper und Labelboss Xatar wird in einer dreiteiligen Doku neu beleuchtet und erscheint am 01. Mai 2026.

RIP Xatar

Giwar Hajabi – iranischer Herkunft, aufgewachsen in Bonn – war Rap-Unternehmer, "Alles oder Nix"-Label-Chef und Kultfigur der deutschen Hip-Hop-Szene. Unter seinem Künstlernamen Xatar veröffentlichte er die erfolgreichen Alben "Baba aller Babas" und "Alles oder nix II" und prägte das Genre mit authentischen Texten, bevor er im Mai 2025 im Alter von 43 Jahren tot in seiner Kölner Wohnung gefunden worden war. Laut WDR gab es keine äußere Gewalteinwirkung, ein Ergebnis wurde nicht öffentlich erklärt, die Staatsanwaltschaft wird zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte des Verstorbenen und seiner Angehörigen keine weiteren Einzelheiten zu Ermittlungsergebnissen mitteilen. 

Genau ein Jahr nach dem plötzlichen Ableben von Xatar wird ein Gedenkkonzert veranstaltet. Am 07. Mai 2026 werden 20.000 Fans in der Kölner LANXESS arena zusammenkommen und das Lebenswerk des Deutsch-Rappers und Label-Bosses feiern

“Ein Konzert zu Ehren von Giwar und anlässlich seines Jahrestages. Ein Abend, der uns vor Augen – und Ohren – führt, wie weit man es bringen kann, wenn wir an unsere Träume glauben. Von der Straße, in die Primetime, in die größte Arena des Landes”, schrieb sein Management zum Konzert nieder. Das Event wurde wie folgt erklärt:  “Dramatisch, turbulent, am Limit – Xatars Leben war wie ein Film. Gemeinsam mit Fans, Freunden und musikalischen Wegbegleitern werden Lebenswerk und Vermächtnis dieses Ausnahmekünstlers gefeiert.”

BABO-Doku

Im November 2025 wurden neue Szenen von Xatar veröffentlicht. Der Deutsch-Rapper wurde zu Lebzeiten für die Netflix-Doku "BABO – Die Haftbefehl-Story" interviewt und sagte über seinen Weggefährten:

"Egal, was er macht – es sieht immer so aus, als wäre das der Moment, in dem er alles verkackt. Das Ding ist aber: Er macht seinen fucking Job brillant. Und das macht einen Rockstar aus."

Bekommt eigene Doku

Nachdem die Haftbefehl-Doku über Tage hinweg Platz 1 der Netflix-Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz war, kommt der nächste Knüller: Xatar bekommt posthum sein eigenes TV-Projekt. Die ARD produziert eine dreiteilige Dokumentation über sein Leben, sein Label und seinen Einfluss. Das Projekt soll in Kooperation mit mehreren Landesrundfunkanstalten, unter Einbezug von Weggefährten, Familie und Musik-Insidern, entstehen. Premiere ist für Frühjahr 2026 geplant und das exklusiv in der ARD Mediathek. Der NDR erklärte dazu:

"Xatars plötzlicher Tod im Mai dieses Jahres dominierte landesweit die Schlagzeilen; er hinterlässt eine große Lücke in der deutschen Kulturszene und bei den Menschen, die ihm nahestanden. Die ARD-Serie, die schon zu Lebzeiten gemeinsam mit Xatar begonnen wurde, zeigt nicht nur das öffentliche Bild, sondern fragt nach dem Menschen Giwar Hajabi hinter dem Mythos - nach Inszenierung, nach Widersprüchen, Brüchen, Verfehlungen und Sehnsüchten. Sie zeichnet differenziert Xatars Leben zwischen Licht und Schatten nach."

Diese Dokumentation verspricht nicht nur abseitige Rap-Legenden-Story, sondern auch einen ehrlichen Blick hinter das Bild des "Gangster-Rappers von nebenan".

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Serie: "XATAR – Ein Leben ist nicht genug"

Nun gibt es neue Informationen rund um die Dokumentation. Die ARD hat bestätigt, dass der Arbeitstitel der dreiteiligen Serie "XATAR – Ein Leben ist nicht genug" heißt und am 01. Mai 2026 veröffentlicht werden soll. Dazu erklärten die Macher in der offiziellen Pressemitteilung

"Die größte Herausforderung für uns bestand darin, die extrem vielfältigen Facetten von Xatar alle in der Serie unterzubringen, weil er ein sehr extremes und außergewöhnliches Leben führte. Manchmal hatten wir das Gefühl, er hat drei Leben gleichzeitig gelebt. Wir danken allen Interviewten - insbesondere Xatars Ehefrau Farvah - die uns so tiefe und persönliche Einblicke gewährt haben."

Der Deutsch-Rapper selbst sagte zu Lebzeiten: "Mein Ziel war immer, dass ich weiß, dass meine Kinder auch darüber nachdenken können, Biologen zu werden. Weil sie nicht darüber nachdenken müssen, Geld zu machen […] Und der Punkt kam irgendwann. Aus dem Punkt - diesem Nach-oben-Kommen - ist ein Krieg geworden, dort zu bleiben."

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