Rosalia
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Waggons stürzten Abhang herunter

69 Tote: Rosalía trauert um Opfer von Zugunglück

Bei einer Preisverleihung in New York richtete Rosalía bewegende Worte an ihre Heimat Spanien. Der Grund ist ein schweres Zugunglück.

Zugunglück in Spanien

Eigentlich sollte bei den WSJ. Magazine Innovator Awards die Kreativität und der Erfolg internationaler Persönlichkeiten gefeiert werden. Doch Rosalía nutzte ihren Auftritt, um an die Menschen in ihrer Heimat zu denken. Die spanische Sängerin wurde bei der Veranstaltung für ihren Einfluss auf Musik und Kultur geehrt. Bevor sie ihre Auszeichnung entgegennahm, sprach die "BERGHAIN"-Interpretin nicht über ihren Erfolg, sondern über das tragische Zugunglück in Spanien und richtete eine emotionale Botschaft an die Betroffenen. Ihr sei nicht nach Feiern zumute, stattdessen erklärte sie auf Spanisch:

"Bevor ich anfange, möchte ich allen Menschen zu Hause in Spanien, die von dem schrecklichen Zugunglück betroffen sind, mein Mitgefühl, meine Gedanken und meine ganze Kraft schicken. Es ist schwer, zu feiern, während solche schmerzhaften Dinge unserem Land passieren. Mein Herz ist bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen, die in dieser schwierigen Stunde unermüdlich helfen."

Mit ihren Worten stellte Rosalía die Menschen in ihrer Heimat in den Mittelpunkt, statt sich ausschließlich auf ihre eigene Auszeichnung zu konzentrieren. Ihre Rede verlieh dem glamourösen Abend einen Moment zum Nachdenken, der anschließend im Netz millionenfach betrachtet worden war. 

Rosalías Botschaft machte deutlich, dass sie trotz ihres internationalen Erfolgs eng mit Spanien verbunden bleibt. Auch zahlreiche Fans reagierten auf ihre Anteilnahme und würdigten, dass die Sängerin die Aufmerksamkeit bei einem solchen Anlass auf die Betroffenen lenkte.

Was war in Spanien passiert?

Bei dem schweren Zugunglück in der spanischen Provinz Toledo sind am 28. Oktober 2026 nach aktuellem Stand 69 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 170 weitere wurden verletzt. Auf der Schnellfahrstrecke zwischen Madrid und Andalusien kollidierte ein Hochgeschwindigkeitszug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe mit einem stehenden Zug des privaten Anbieters Iryo. Durch die Wucht des Aufpralls entgleisten mehrere Waggons und stürzten einen rund zehn Meter tiefen Bahndamm hinunter. Einige der Wagen gerieten zudem in Brand. Insgesamt befanden sich 544 Menschen an Bord der beiden Züge.

Für Spanien ist das Unglück bereits die zweite schwere Katastrophe im Hochgeschwindigkeitsnetz in diesem Jahr.

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