Robyn
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Robyn
Single-Mutter von Tyko

Robyn: Künstliche Befruchtung statt Beziehung

Robyn erklärte, warum sie sich für eine künstliche Befruchtung entschied: "Die Vorstellung, in früheren Beziehungen Kinder zu bekommen, fühlte sich sehr riskant an."

Wer ist Robyn?!

Robyn ist eine der erfolgreichsten schwedischen Exporte der vergangenen Jahrzehnte. Die Singer-Songwriterin hat Hits wie "Call Your Girlfriend" und "Dancing On My Own" kreiert und kann vier Nummer-eins-Alben ihr Eigen nennen. Auch in Deutschland erfreuen sich ihre Songs großer Beliebtheit, vor allem letztere emotionalen Hymnen über Herzschmerz und Selbstbestimmung haben Fans weltweit berührt.

Mit ihrer charakteristischen Mischung aus Elektro-Pop und gefühlvollen Balladen hat Robyn immer wieder bewiesen, dass sie Gefühle wie kaum eine andere Sängerin in Musik umsetzen kann. Auch live ist sie ein voller Erfolg und Konzertbesucher haben via Eventim folgende Reviews hinterlassen:

Robyn - Eventim Kommentare
Eventim / Robyn
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Künstliche Befruchtung statt Partner

Während es für Robyn seit Jahrzehnten rund läuft und sie sich auf den größten Bühnen dieser Welt zuhause fühlt, scheint ihr Privatleben auf der Strecke geblieben zu sein. Vor allem mit ihren Ex-Partnern konnte sich die Schwedin nie wirklich eine Zukunft vorstellen und hat sich am Ende dazu entschieden, als Single-Mom ein Kind zu bekommen. Und erstmals öffentlich hat sie über ihre künstliche Befruchtung und ihren Song gesprochen:

"Ich dachte, es würde viel schneller gehen. Aber ich glaube, Mutterschaft in einer konventionellen heterosexuellen Beziehung war, zumindest in meinem Leben, schwer mit dem zu vereinbaren, was ich dafür hätte tun müssen. Vor allem die Aufteilung der Arbeit, aber auch … Ich hätte in einer Beziehung ohne Kinder Dinge akzeptieren können, die nicht so toll waren. Aber wenn Kinder da sind, ist alles, was der Partner tut, so wichtig", so Robyn gegenüber der britischen "The Guardian".

Schon mit 34 Jahren ließ sie ihre Eizellen einfrieren, da sie unsicher war, ob ihre Beziehung ihren Kinderwunsch unterstützen würde. Während der COVID-19-Pandemie musste Robyn den Prozess erneut durchlaufen.

"Ich war älter. Ich wusste nicht, ob es klappen würde. Ich habe mehrere Versuche unternommen. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, aber es regt einen auch zum Nachdenken über Dinge an, über die man sonst nicht nachdenken würde. Was ist meine Identität als Mutter, und was ist sie ohne Kinder? Es ist eine extrem existenzielle Frage. Ich hatte mir vorgestellt, in einer festen Beziehung ein Kind zu haben. Es tat mir leid, das aufgeben zu müssen. Es fühlte sich wie ein Versagen an … Ich glaube nicht, dass irgendein Mensch sagen kann: 'Ich habe ein Recht auf ein Kind.' Aber wenn man es möchte, kann man den Wunsch, Eltern zu werden, nicht wirklich infrage stellen. Man kann hinterfragen, wie und mit wem man es tut, aber man kann das eigentliche Bedürfnis nicht infrage stellen. Es ist, als würde man fragen: 'Warum sind wir hier?'"

Robyn bekam am Ende als Single mit über 40 ihr erstes Kind und machte abschließend deutlich, dass es die beste Entscheidung ihres Lebens war.

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