P!nk sagt Mexiko-Konzerte nach Kartell-Tod ab
P!nk hätte im April im Estadio GNP Seguros in Mexiko performen sollen. Doch nach dem Tod von Drogenboss "El Mencho” sagte sie alle Shows ab.
P!nk hätte im April im Estadio GNP Seguros in Mexiko performen sollen. Doch nach dem Tod von Drogenboss "El Mencho” sagte sie alle Shows ab.
P!nk steht Anfang März 2026 nicht nur in New York City als Vertretung für Kelly Clarkson in der gleichnamigen TV-Show auf der Bühne, sondern trainierte für kommende Konzerte. Zwei davon hätten im April in Mexiko-Stadt von statten gehen sollen. Doch nach dem Tod von Drogenboss "El Mencho” sagte die zweifache Mutter beide Events ersatzlos ab. Via X erklärte der Veranstalter Ocesa:
"PINK – WICHTIGE MITTEILUNG. Wir bedauern, der Öffentlichkeit in Mexiko-Stadt mitteilen zu müssen, dass aufgrund von Komplikationen infolge eines unvorhergesehenen Ereignisses, das die Logistik der Veranstaltung betrifft und außerhalb der Kontrolle der Künstlerin, des Veranstalters und der Veranstaltungsstätte liegt, die für den 26. und 27. April im Estadio GNP Seguros geplanten Konzerte von PINK nicht stattfinden werden."
Während sich P!nk selbst nicht zu der Absage zu Wort gemeldet hat, ist sie nicht die einzige Künstlerin, die nach den jüngsten Ereignissen eine Entscheidung hat treffen müssen: Die Shows von Sängerin Carolina Ross und Rapper Lucho SSJ wurden ebenfalls abgesagt.
Im weiteren Verlauf der Nachricht rund um P!nks beiden Shows in Mexiko-Stadt hieß es: "Wir verstehen eure Vorfreude auf diese Konzerte und bedanken uns bei euch für euer Verständnis. Wenn ihr eure Tickets online gekauft habt, wird euch der volle Betrag inklusive Ticketmaster-Gebühren automatisch auf die verwendete Karte zurückerstattet."
Neue Termine wurden nicht angesetzt.
Der mexikanische Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes, alias "El Mencho", ist am 22. Februar 2026 bei einem Militäreinsatz ums Leben gekommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums starb er während des Transports nach Mexiko-Stadt.
Das Auswärtige Amt warnt laut der ARD derzeit vor Reisen in bestimmte Regionen Mexikos, vor allem in den Bundesstaat Michoacán rund um Morelia. Auch Straßenblockaden und brennende Fahrzeuge durch Kartellmitglieder führten zu erhöhter Vorsicht für Reisende.